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Solarisierung im Amosbuch?: Eine neuere Deutung der fünften Amosvision (Am 9,1–4) und das Problem des religionsgeschichtlichen Vergleichs
Das Heil unseres Gottes schauen
Kostbarer Boden - Liebliches Land: Beiträge zu einer alttestamentlichen Agrotheologie
Ebook series3 titles

Forschung zur Bibel

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About this series

Der Autor untersucht vier Perikopen im Alten und Neuen Testament: Ps 98; Jes 52,7–10; Lk 2,29–32 und 3,4–6. Sein Ziel ist es, den Gedanken des Heils anhand des Theologumenons "Das Heil unseres Gottes schauen" als Zusage und Versprechen Gottes an die Menschen in einer kanonisch-intertextuellen exegetischen Untersuchung nachzuvollziehen. Es geht dabei insbesondere darum, den Begriff des Heils in seiner Dialektik von eschatologischer Zusage einerseits und keimhafter Erfahrung im Hier und Jetzt andererseits auszuleuchten – eine Dialektik, die in der Wendung "das Heil unseres Gottes schauen" angelegt ist. In den vier Perikopen kommt dieser Wendung vor.
Methodologisch verortet sich die Untersuchung im Bereich von Georg Steins Ansatz einer kanonisch-intertextuellen Lektüre, der seinerseits in literaturtheoretischer Hinsicht auf den Konzeptionen von Intertextualität nach Michail M. Bachtin und Julia Kristeva basiert und andererseits bibeltheologisch auf Brevard S. Childs Ansatz einer kanonischen Exegese beruht.
LanguageDeutsch
PublisherEchter Verlag
Release dateJul 1, 2020
Solarisierung im Amosbuch?: Eine neuere Deutung der fünften Amosvision (Am 9,1–4) und das Problem des religionsgeschichtlichen Vergleichs
Das Heil unseres Gottes schauen
Kostbarer Boden - Liebliches Land: Beiträge zu einer alttestamentlichen Agrotheologie

Titles in the series (3)

  • Kostbarer Boden - Liebliches Land: Beiträge zu einer alttestamentlichen Agrotheologie

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    Kostbarer Boden - Liebliches Land: Beiträge zu einer alttestamentlichen Agrotheologie
    Kostbarer Boden - Liebliches Land: Beiträge zu einer alttestamentlichen Agrotheologie

    Der Ackerboden war für die Menschen des alten Israel eine existentielle Bezugsgröße. Er war begrenzt und daher kostbar. Sie bebauten ihn unter Mühen, er wurde ihnen zur Wohnstätte und Lebensregion und hatte so auch für die Lebenswelt der Menschen eine eminente Bedeutung. Nicht umsonst betont die biblische Anthropologie, dass der Mensch ein "Bodenwesen" ist (Gen 2,7). Die Aufsätze dieses Bandes nehmen sich verschiedene "Felder" der Bodenbetrachtung vor. Er gliedert sich in sechs Themenbereiche: Ackerland, Grünland, Weinland, Gartenland, Heimatland und Gott als Land. Ziel ist es, aus den verschiedenen Ergebnissen und Aspekten der biblischen Boden- und Landvorstellungen Grundlinien einer Agrotheologie zu gewinnen, die den Geschöpfcharakter des Bodens herausstellt und auch Impulse für heutige Problemstellungen zum Boden und zum Land als Lebensregion von Menschen vermittelt.

  • Solarisierung im Amosbuch?: Eine neuere Deutung der fünften Amosvision (Am 9,1–4) und das Problem des religionsgeschichtlichen Vergleichs

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    Solarisierung im Amosbuch?: Eine neuere Deutung der fünften Amosvision (Am 9,1–4) und das Problem des religionsgeschichtlichen Vergleichs
    Solarisierung im Amosbuch?: Eine neuere Deutung der fünften Amosvision (Am 9,1–4) und das Problem des religionsgeschichtlichen Vergleichs

    In den vergangenen Jahren gab es verschiedene Deutungen der fünften Amosvision. Dabei wurde auch der Versuch unternommen, solare Züge im Gottesbild von Am 9,1–4 nachzuweisen. Die vorliegende Untersuchung geht dieser These nach, befragt auch weitere Texte des Amosbuches nach solaren Prägungen und reflektiert dabei Chancen und Grenzen des religionsgeschichtlichen Vergleichs. Am Ende ergibt sich, dass weder in Am 9,1–4 noch in Texten des Amosbuches, die mit solarer Motivik arbeiten, Aspekte altorientalischer Sonnentheologien auf JHWH übertragen wurden. Vielmehr zeigen die Texte das Bild eines in Schöpfung und Geschichte wirkenden Richtergottes, dessen Zugriff sich niemand entziehen kann und der die Möglichkeit hat, als souveräner Herr über den Kosmos je und je in die natürliche Ordnung einzugreifen. Zugleich erweist sich einmal mehr, dass Am 9,1–4 zu den wenigen Texten gehört, die aus dem Umfeld des Heiligtums von Bethel stammen und dessen Tempelkonzeption nachzeichnen.

  • Das Heil unseres Gottes schauen

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    Das Heil unseres Gottes schauen
    Das Heil unseres Gottes schauen

    Der Autor untersucht vier Perikopen im Alten und Neuen Testament: Ps 98; Jes 52,7–10; Lk 2,29–32 und 3,4–6. Sein Ziel ist es, den Gedanken des Heils anhand des Theologumenons "Das Heil unseres Gottes schauen" als Zusage und Versprechen Gottes an die Menschen in einer kanonisch-intertextuellen exegetischen Untersuchung nachzuvollziehen. Es geht dabei insbesondere darum, den Begriff des Heils in seiner Dialektik von eschatologischer Zusage einerseits und keimhafter Erfahrung im Hier und Jetzt andererseits auszuleuchten – eine Dialektik, die in der Wendung "das Heil unseres Gottes schauen" angelegt ist. In den vier Perikopen kommt dieser Wendung vor. Methodologisch verortet sich die Untersuchung im Bereich von Georg Steins Ansatz einer kanonisch-intertextuellen Lektüre, der seinerseits in literaturtheoretischer Hinsicht auf den Konzeptionen von Intertextualität nach Michail M. Bachtin und Julia Kristeva basiert und andererseits bibeltheologisch auf Brevard S. Childs Ansatz einer kanonischen Exegese beruht.

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