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Propaganda oder Autonomie?: Das russische Fernsehen von 1970 bis heute
Der Alltag der Transformation: Kleinunternehmerinnen in Usbekistan
Auf der Suche nach Eurasien: Politik, Religion und Alltagskultur zwischen Russland und Europa
Ebook series8 titles

bibliotheca eurasica

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About this series

Die öffentliche Meinung bildet in der Moderne eine Voraussetzung für den politischen Streit. Eine Welt globaler Verflechtungen stellt diese Beziehung jedoch zunehmend vor neue Herausforderungen. Alexander Wolters' Fallstudie über die Republik Kyrgyzstan nach 2005 bietet faszinierende Einblicke in das störanfällige Verhältnis zwischen Politik und Öffentlichkeit jenseits der westlichen Welt: Die zunehmende Simulation politischer Konflikte setzt hier selbstreferentielle Prozesse in Gang, in denen Akteuren auf Dauer die Rationalität für ihr Handeln genommen wird. Dieser Befund erklärt nicht nur Entwicklungen in Zentralasien, sondern er verdeutlicht auch die generellen Strukturdefizite von Politik in Zeiten der Globalisierung.
LanguageDeutsch
Release dateJul 31, 2015
Propaganda oder Autonomie?: Das russische Fernsehen von 1970 bis heute
Der Alltag der Transformation: Kleinunternehmerinnen in Usbekistan
Auf der Suche nach Eurasien: Politik, Religion und Alltagskultur zwischen Russland und Europa

Titles in the series (8)

  • Auf der Suche nach Eurasien: Politik, Religion und Alltagskultur zwischen Russland und Europa

    1

    Auf der Suche nach Eurasien: Politik, Religion und Alltagskultur zwischen Russland und Europa
    Auf der Suche nach Eurasien: Politik, Religion und Alltagskultur zwischen Russland und Europa

    Die Autoren dieses Bandes begeben sich auf die Suche nach Eurasien und entdecken dabei ein Geflecht aus politischen Interessen und Einflussnahmen, unterschiedlichen religiösen Praktiken sowie ethnischen Zuschreibungen und Identifikationen. Sie zeichnen ein Portrait der Lebenssituation der hier beheimateten Menschen, deren Verbindungen und Gemeinsamkeiten, aber auch der Differenzen zwischen ihnen. Bei dieser »Vermessung« des Raums zwischen Russland und Europa wird deutlich, dass »Eurasien« mitnichten eine Vergangenheit ist, an die man bruchlos anschließen kann, sondern ein heftig umkämpftes Terrain unterschiedlicher Verortungspolitiken.

  • Propaganda oder Autonomie?: Das russische Fernsehen von 1970 bis heute

    4

    Propaganda oder Autonomie?: Das russische Fernsehen von 1970 bis heute
    Propaganda oder Autonomie?: Das russische Fernsehen von 1970 bis heute

    In dieser Studie wird der strukturelle Wandel des russischen Fernsehens vom sowjetischen Status quo (1970-1985) bis zum Jahre 2005 untersucht. Dieser Medienwandel, der 1985/1986 beginnt und neben dem Fernsehen auch andere Medien umfasst, wird hier als Prozess der Erosion von Propaganda und der Ausdifferenzierung eines autonomen Mediensystems beschrieben. Dabei werden zwei Aspekte prominent hervorgehoben: die Bedeutung der medialen Globalisierungsprozesse für das entstehende Mediensystem und die Wechselbeziehung zwischen Medienstrukturen und den zunächst parteilichen, später staatlichen Kontrollmechanismen der Medien. Die in der Russischen Föderation trotz globaler Diffusion und Vernetzung der Fernsehorganisationen weiterhin populäre Idee, dass Medien ein notwendiges Instrument politischer Machtausübung sind, stellt daher eines der zentralen Bezugsprobleme der Studie dar.

  • Der Alltag der Transformation: Kleinunternehmerinnen in Usbekistan

    2

    Der Alltag der Transformation: Kleinunternehmerinnen in Usbekistan
    Der Alltag der Transformation: Kleinunternehmerinnen in Usbekistan

    Nach zehn Jahren der gesellschaftlichen Transformation in der Ex-Sowjetunion bleibt die Vorläufigkeit Normalität. Dies gilt insbesondere für die Vielzahl von wirtschaftlichen Aktivitäten, die Frauen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts betreiben. Basierend auf intensiver Feldforschung im städtischen Usbekistan werden die komplexen Arrangements analysiert, mit denen die Kleinunternehmerinnen ihr business, ihr Familienleben und ihr gesellschaftliches Umfeld gestalten. Durch die einfühlsame und detailreiche Darstellung des Lebensalltags dieser Frauen erschließt sich ein tieferes Verständnis des postsowjetischen Transformationsprozesses insgesamt, das weit über Usbekistan hinaus Gültigkeit beanspruchen kann.

  • Zuhause fremd: Russlanddeutsche zwischen Russland und Deutschland

    3

    Zuhause fremd: Russlanddeutsche zwischen Russland und Deutschland
    Zuhause fremd: Russlanddeutsche zwischen Russland und Deutschland

    Seit Beginn der 1990er Jahre, als der Zuzug von Spätaussiedlern aus der ehemaligen UdSSR seinen Höhepunkt erreichte, wächst in Deutschland das wissenschaftliche Interesse an den Russlanddeutschen, an ihrer Geschichte, ihrer Migration sowie ihrer Situation in der deutschen Gesellschaft. Auch die Beiträge dieses Bandes widmen sich diesen Themen. Was sie jedoch über ihren aktuellen Bezug hinaus auszeichnet, ist die deutsch-russische Zusammensetzung der Autoren, die sich den Gegenstand aus ihrer jeweils eigenen Perspektive aneignen und dabei ein vielschichtiges Bild zeichnen.

  • Erziehung zum »wahren« Muslim: Islamische Bildung in den Institutionen Aserbaidschans

    7

    Erziehung zum »wahren« Muslim: Islamische Bildung in den Institutionen Aserbaidschans
    Erziehung zum »wahren« Muslim: Islamische Bildung in den Institutionen Aserbaidschans

    Diese Studie untersucht zum ersten Mal die Prozesse der institutionellen islamischen Bildung im postsowjetischen Transformationsstaat Aserbaidschan. Vor dem Hintergrund von religionssoziologischen und jugendtheoretischen Überlegungen zeigt die qualitative Forschung, wie und warum aserbaidschanische Schüler_innen und Studierende die jeweiligen Islamkonzepte von pädagogischen Akteuren aus dem islamischen Ausland übernehmen. Dabei lässt sich exemplarisch nachvollziehen, wie islamische Religion und Religiosität in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs Bedeutung für den Einzelnen erhält.

  • Fremdbestimmtes Leben: Eine biographische Studie über Frauen in Tschetschenien

    5

    Fremdbestimmtes Leben: Eine biographische Studie über Frauen in Tschetschenien
    Fremdbestimmtes Leben: Eine biographische Studie über Frauen in Tschetschenien

    Die Auflösung der Sowjetunion hat in den Nachfolgestaaten zu einer Suche nach neuen verbindlichen gesellschaftlichen Werten geführt. In der Tschetschenischen Republik kam es unter dem sowjetischen General Dudajew seit 1991 zu einer Wiederbelebung traditioneller Werte, die historischen Überlieferungen entnommen wurden. Unter den extremen Bedingungen von Krieg, Flucht und Exil stellt sich für viele Bewohner Tschetscheniens die Frage nach Herkunft und Identität neu. Marit Cremer lässt tschetschenische Frauen ihre Lebensgeschichten erzählen und analysiert anhand des umfangreichen Materials den Wandel ihrer Einstellungen zur Geschichte und Kultur ihres Volkes, ihre Positionierung zu vorislamischen Traditionen, der Religion und ihrer Rolle als Frauen.

  • Zuhause? Fremd?: Migrations- und Beheimatungsstrategien zwischen Deutschland und Eurasien

    8

    Zuhause? Fremd?: Migrations- und Beheimatungsstrategien zwischen Deutschland und Eurasien
    Zuhause? Fremd?: Migrations- und Beheimatungsstrategien zwischen Deutschland und Eurasien

    Seit Beginn der 1990er Jahre sind Menschen zwischen Deutschland und Osteuropa, Russland sowie Zentralasien in Bewegung. Die Beiträge dieses Bandes widmen sich diesen neuen post-sozialistischen Migrationen, Remigrationen und Verortungen in Eurasien und nehmen damit die im Vorgängerband »Zuhause fremd« (2006) begonnenen Debatten zu Fragen der Zugehörigkeit und Beheimatung wieder auf. Der Einbezug sowohl der Herkunfts- als auch der Ankunftsorte ermöglicht eine über reine Integrationsfragestellungen hinausgehende transnationale Perspektive, die insbesondere an der zahlenmäßig größten bundesdeutschen Einwanderergruppe der (Spät-)Aussiedler_innen entwickelt wird.

  • Die Politik der Peripherie: Protest und Öffentlichkeit in der Republik Kyrgyzstan

    9

    Die Politik der Peripherie: Protest und Öffentlichkeit in der Republik Kyrgyzstan
    Die Politik der Peripherie: Protest und Öffentlichkeit in der Republik Kyrgyzstan

    Die öffentliche Meinung bildet in der Moderne eine Voraussetzung für den politischen Streit. Eine Welt globaler Verflechtungen stellt diese Beziehung jedoch zunehmend vor neue Herausforderungen. Alexander Wolters' Fallstudie über die Republik Kyrgyzstan nach 2005 bietet faszinierende Einblicke in das störanfällige Verhältnis zwischen Politik und Öffentlichkeit jenseits der westlichen Welt: Die zunehmende Simulation politischer Konflikte setzt hier selbstreferentielle Prozesse in Gang, in denen Akteuren auf Dauer die Rationalität für ihr Handeln genommen wird. Dieser Befund erklärt nicht nur Entwicklungen in Zentralasien, sondern er verdeutlicht auch die generellen Strukturdefizite von Politik in Zeiten der Globalisierung.

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