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Medienrhetorik des Fernsehens: Begriffe und Konzepte
Remakes and Remaking: Concepts - Media - Practices
Fractal Narrative: About the Relationship Between Geometries and Technology and Its Impact on Narrative Spaces
Ebook series30 titles

Edition Medienwissenschaft

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About this series

Eisenbahn und Telegrafie stehen im 19. Jahrhundert für die Beschleunigung und Ausweitung gesellschaftlicher Beziehungen. Wie Wolf-Rüdiger Wagner zeigt, entsprach die im deutschsprachigen Raum übliche Kurrentschrift nicht mehr den Anforderungen an schriftliche Kommunikation. Als »Beschleunigungsmittel des Gedankenverkehrs« bot sich die Stenografie an. Ihre Nutzung als Verkehrsschrift setzte jedoch eine Einheitskurzschrift voraus. Zu deren Einführung kam es aber erst 1924 nach langwierigen Verhandlungen auf Druck der Reichsregierung. Anhand von Presseberichten und Archivtexten bietet der Band einen Einblick in die vielschichtigen Beziehungen zwischen gesellschaftlichen, technischen und kulturellen Entwicklungen sowie den Veränderungen im Bereich der Kommunikation.
LanguageDeutsch
Release dateSep 1, 2005
Medienrhetorik des Fernsehens: Begriffe und Konzepte
Remakes and Remaking: Concepts - Media - Practices
Fractal Narrative: About the Relationship Between Geometries and Technology and Its Impact on Narrative Spaces

Titles in the series (99)

  • Fractal Narrative: About the Relationship Between Geometries and Technology and Its Impact on Narrative Spaces

    12

    Fractal Narrative: About the Relationship Between Geometries and Technology and Its Impact on Narrative Spaces
    Fractal Narrative: About the Relationship Between Geometries and Technology and Its Impact on Narrative Spaces

    Fractals suggest recursivity, infinity and the repetition of a principle of order. They are digital pictures of the universe's continuous movement ignored by mankind during millennia. This book investigates the relationship existing between geometries and technology, and how it guided cognitive processes and thus the organization of narrative spaces. The author proposes a new approach for the study of media remarking that from Bacon's camera obscura to von Neumann's computers both geometries and technology strongly influenced the organization of narrative spaces, which acquired a fractal character.

  • Medienrhetorik des Fernsehens: Begriffe und Konzepte

    6

    Medienrhetorik des Fernsehens: Begriffe und Konzepte
    Medienrhetorik des Fernsehens: Begriffe und Konzepte

    Wodurch überzeugt das Fernsehen? Was ist sein kommunikatives Potential? Dieser Band wirft einen völlig neuen, rhetoriktheoretischen Blick auf das Medium Fernsehen, der nicht nach der Überzeugungskraft einzelner Sendungen oder Institutionen fragt, sondern nach der kommunikativen Struktur des Mediums. Die Rhetoriker Joachim Knape und Anne Ulrich greifen dafür zentrale Konzepte aus der »Fernsehwissenschaft« heraus, diskutieren diese aus rhetorischer Perspektive und entwerfen ein Leistungsprofil des Mediums, das es erlaubt, erfolgversprechende Darstellungs- und Präsentationstechniken im Fernsehen zu bestimmen. Dies ermöglicht eine Neukonzeption des Mediums und gleichzeitig einen Überblick über die zentralen theoretischen Begriffe zum Fernsehen.

  • Remakes and Remaking: Concepts - Media - Practices

    10

    Remakes and Remaking: Concepts - Media - Practices
    Remakes and Remaking: Concepts - Media - Practices

    From »Avatar« to danced versions of »Romeo and Juliet«, from Bollywood films to »Star Wars Uncut«: This book investigates film remakes as well as forms of remaking in other media, such as ballet and internet fan art. The case studies introduce readers to a variety of texts and remaking practices from different cultural spheres. The essays also discuss forms of remaking in relation to neighbouring phenomena like the sequel, prequel and (re-)adaptation. »Remakes and Remaking« thus provides a necessary and topical addition to the recent conceptual scholarship on intermediality, transmediality and adaptation.

  • Medien und psychische Prozesse: Wie sich Traumata und Wünsche in Medien ausdrücken und deren Entwicklung antreiben

    5

    Medien und psychische Prozesse: Wie sich Traumata und Wünsche in Medien ausdrücken und deren Entwicklung antreiben
    Medien und psychische Prozesse: Wie sich Traumata und Wünsche in Medien ausdrücken und deren Entwicklung antreiben

    Was treibt die Medienentwicklung an? Wie und warum prägen sich neue Medienformen aus? Christina L. Steinmann schlägt eine Perspektive vor, in der sich Traumata und Wünsche in Medien einschreiben und deren Entwicklung beeinflussen. Medien werden dabei als Ausdruck, Symptom und Auslagerungsort psychischer Prozesse erfasst. Anhand von Fallbeispielen wird diese Idee vorgeführt und die Medientypen Internet, Comic, Telegrafie auf psychische Einschreibungen hin analysiert. Durch die originelle Verbindung medienwissenschaftlicher und psychoanalytischer Theorien findet die Studie neue Antworten auf die Frage, wie Medien in die Welt kommen.

  • Visuelle Stile: Zur Sozialsemiotik visueller Medienkultur und konvergenter Design-Praxis

    8

    Visuelle Stile: Zur Sozialsemiotik visueller Medienkultur und konvergenter Design-Praxis
    Visuelle Stile: Zur Sozialsemiotik visueller Medienkultur und konvergenter Design-Praxis

    Welche kulturelle Praxis stellt visuelle Kommunikation in mediatisierten Alltagswelten dar? Wie lässt sich der soziale Sinn von Design in konvergenzkulturellen Settings erfassen? Stefan Meier entwirft ein sozialsemiotisches Modell zur Konzeptualisierung und Analyse visueller Stil-Praktiken. Er macht so die kontextabhängige Produktion zeichenhafter (Medien-)Materialitäten zur performativen Vermittlung von Funktion, Identität/Image und Vergemeinschaftung systematisch fassbar. Das Buch stellt damit eine angewandte (Medien-)Designtheorie dar, die an zahlreichen Beispielen aus den Handlungsfeldern Journalismus, Wirtschaft und Populärkultur veranschaulicht wird. Es bietet so ein praktisches Begriffs- und Analyseinstrument für die Medien- und Designforschung sowie für die (Medien-)Gestaltungspraxis in gleicher Weise.

  • Scheiben: Medien der Durchsicht und Reflexion

    26

    Scheiben: Medien der Durchsicht und Reflexion
    Scheiben: Medien der Durchsicht und Reflexion

    Die »Scheibe« - verbindend und trennend zugleich -, scheint ein Ding zu sein, dessen Unscheinbarkeit erst durch Störungen wie Kratzer oder Spiegelungen suspendiert wird. Ob Schaufenster, Zuckerglas oder zeitgenössische Screens: Die Bandbreite der Beiträge aus Architekturgeschichte, Medien-, Film-, Kunstwissenschaft und Fototheorie macht den prekären Bildträger »Scheibe« in historisch und materiell spezifischen Anordnungen als ein transversales medienepistemisches Objekt begreifbar.

  • ReClaiming Participation: Technology - Mediation - Collectivity

    15

    ReClaiming Participation: Technology - Mediation - Collectivity
    ReClaiming Participation: Technology - Mediation - Collectivity

    This volume unravels the debates on the »Participation Age«: Instead of perpetuating visions of social »all-inclusion« or the »digital divide«, the collection reclaims collectivity as an effect of technological and historical conditions. Thinking of participation both as promise and duty, the contributions analyse the attractions and impositions connected to the socio-technical formation of collectivities. The constraints of participation are addressed by focusing on the mutual shaping of user practices and technological environments. It is hence a relational thinking that allows specifying the manifold interconnections of technology, practices and discourses.

  • Superman transmedial: Eine Pop-Ikone im Spannungsfeld von Medienwandel und Serialität

    17

    Superman transmedial: Eine Pop-Ikone im Spannungsfeld von Medienwandel und Serialität
    Superman transmedial: Eine Pop-Ikone im Spannungsfeld von Medienwandel und Serialität

    Seit den 1930er Jahren durchstreift Superman die Populärkultur als serielle Inkarnation des (post-)modernen Helden. Dabei hat der Man of Steel nahezu jedes Medium durchlaufen und mit den Jahren globale Verbreitung erlangt. Vor dem Hintergrund kulturwissenschaftlicher Diskurse lenkt Stefan Meier den Blick auf einen bislang kaum beachteten Aspekt der Figur: ihre Verortung im Spannungsfeld von Medienökonomie, Serialität und Medienwandel. In Momentaufnahmen von Situationen des Umbruchs und der Zäsur diskutiert die Studie eine Vielzahl von Texten und zeichnet die Geschichte des Superman-Narrativs als eine des medialen Wandels im 20. und 21. Jahrhundert nach.

  • Der Televisionär: Wolfgang Menges transmediales Werk. Kritische und dokumentarische Perspektiven

    27

    Der Televisionär: Wolfgang Menges transmediales Werk. Kritische und dokumentarische Perspektiven
    Der Televisionär: Wolfgang Menges transmediales Werk. Kritische und dokumentarische Perspektiven

    Wolfgang Menge (1924-2012) war einer der wichtigsten Drehbuchautoren der bundesdeutschen Nachkriegszeit. Fernsehspiele wie »Die Dubrow-Krise«, »Das Millionenspiel« oder »Smog« schrieben TV-Geschichte, Serien wie »Stahlnetz«, »Ein Herz und eine Seele« oder »Motzki« begeisterten und provozierten ein Millionenpublikum. Als Talkshow-Gastgeber wurde Menge zu einem der prominentesten Köpfe des Fernsehens - als Verfasser von Hörspielen, Theaterstücken und Kinofilmen, Romanen und Sachbüchern erprobte er transmediales Schreiben. Dieser Band verbindet kritische mit dokumentarischen Perspektiven und versammelt Analysen seines Werks, Zeugnisse von Weggefährten sowie historische Schlüsseltexte über und von Wolfgang Menge.

  • Die Macht der Vielen: Über den neuen Kult der digitalen Vernetzung

    2

    Die Macht der Vielen: Über den neuen Kult der digitalen Vernetzung
    Die Macht der Vielen: Über den neuen Kult der digitalen Vernetzung

    Die »Macht der Vielen« hat die Tektonik der Gegenwartskultur maßgeblich verschoben. Der Alltagsgebrauch der Sozialen Medien hat eine neuartige Beteiligungs- und Vernetzungskultur hervorgebracht - mit einer Vielzahl von partizipativen und kollaborativen Projekten, die sowohl ökonomisch verwertbar als auch normativ aufgeladen sind. Die derart in Prozesse der Medialisierung und Visualisierung eingebundenen Kollektive sind im populärkulturellen Mainstream verankert und können nur dann verstanden werden, wenn sie im (genealogischen) Kontext von Medientechnik und visueller Kultur thematisiert werden. Ramón Reicherts Studien zeigen, dass die »Macht der Vielen« der sozialen Funktion der digitalen Vernetzung entspringt. Folglich können Soziale Medien als Selbstbeschreibung gesellschaftlicher Ordnungsvorstellungen verstanden werden. Vor diesem Hintergrund entziffert er die Zusammenhänge der medientechnischen Operationen und ihrer repräsentationspolitischen Dimensionen und entfaltet so eine umfassende Zeitdiagnose der digitalen Welt, in der wir leben.

  • Der effiziente Mensch: Zur Dynamik von Raum und Zeit in mediatisierten Arbeitswelten

    13

    Der effiziente Mensch: Zur Dynamik von Raum und Zeit in mediatisierten Arbeitswelten
    Der effiziente Mensch: Zur Dynamik von Raum und Zeit in mediatisierten Arbeitswelten

    Welchen Einfluss hat die Nutzung digitaler Medien auf die Wahrnehmung von und den Umgang mit Raum und Zeit bei der Arbeit? Zur Beantwortung dieser Frage untersucht Caroline Roth-Ebner das Zusammenspiel zwischen Mediennutzung und sozialen Praktiken im Büroalltag. Sie stellt die Existenz eines Idealtypus des »effizienten Menschen« fest, der nach einer effizienten Gestaltung seiner Arbeit strebt, um ein Maximum an Aufgaben bewältigen zu können. Digitale Medien werden dabei zu Werkzeugen, um Arbeit effizient planen, durchführen, archivieren und evaluieren zu können.

  • Werbung mit Behinderung: Eine umstrittene Kommunikationsstrategie zwischen Provokation und Desensibilisierung

    1

    Werbung mit Behinderung: Eine umstrittene Kommunikationsstrategie zwischen Provokation und Desensibilisierung
    Werbung mit Behinderung: Eine umstrittene Kommunikationsstrategie zwischen Provokation und Desensibilisierung

    Menschen mit Behinderungen kommen in kommerziellen Werbeanzeigen nur selten vor. Dies kann aus Sicht Betroffener als Akt der Stigmatisierung empfunden werden, ist aus der Perspektive der Werbenden jedoch mit der Angst vor negativen Konsumentenreaktionen begründet. Doch inwieweit sind diese Bedenken noch zeitgemäß? Martin Eckerts soziologische Studie zu dieser hierzulande innovativen Thematik stellt sich der Herausforderung, ein nahezu unsichtbares Phänomen empirisch zu analysieren. Er verknüpft hierbei die Perspektiven der Werbung und der Medienwirkungsforschung mit (in der Wissenschaft wie in der Gesellschaft) hochaktuellen Fragestellungen der Disability Studies.

  • Anything goes? Postmoderne Medientheorien im Vergleich: Die großen (Medien-)Erzählungen von McLuhan, Baudrillard, Virilio, Kittler und Flusser

    4

    Anything goes? Postmoderne Medientheorien im Vergleich: Die großen (Medien-)Erzählungen von McLuhan, Baudrillard, Virilio, Kittler und Flusser
    Anything goes? Postmoderne Medientheorien im Vergleich: Die großen (Medien-)Erzählungen von McLuhan, Baudrillard, Virilio, Kittler und Flusser

    Anything goes? Was bezeichnet das Label »postmodern«? Mit einem detaillierten systematischen Vergleich prominenter Ansätze von McLuhan, Baudrillard, Virilio, Kittler und Flusser leistet Sonja Yeh einen längst überfälligen Beitrag zur anhaltenden Postmoderne-Debatte in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Durch die differenzierte Untersuchung der Ansätze auf inhaltlicher, struktureller und kontextueller Ebene lässt sich die Inkommensurabilitätsthese postmoderner Theorien kritisch beleuchten. In dieser grundlegenden Reflexion und Re-Lektüre der Theorie- und Denktraditionen der Postmoderne legt die strukturierte Studie systematisch die Voraussetzungen und »blinden Flecken« des Diskurses offen, sodass sie sich auch als pointierte, weiterführende Ergänzung zur medientheoretischen Grundlagenliteratur eignet.

  • senseAbility - Mediale Praktiken des Sehens und Hörens

    23

    senseAbility - Mediale Praktiken des Sehens und Hörens
    senseAbility - Mediale Praktiken des Sehens und Hörens

    Lassen sich Sehen und Hören als mediale Praktiken verstehen? Dieser Band geht davon aus, dass sinnliche Wahrnehmungen stets als Effekte soziotechnischer Assemblagen zu begreifen sind. Anhand von Fallbeispielen untersuchen die Beitragenden exemplarische Konfigurationen des »doing seeing« oder »doing hearing«, um die dichte Verschränkung sinnlicher Wahrnehmungen und technologischer Umwelten aufzuzeigen und zu analysieren. Sie machen das Zusammenspiel von Körpern und technischen Dingen in spezifischen Handlungszusammenhängen beobachtbar, in dem nicht nur Technologien des Selbst relevant werden, sondern sich auch Formen von Gouvernemedialität abzeichnen.

  • Games | Game Design | Game Studies: An Introduction

    20

    Games | Game Design | Game Studies: An Introduction
    Games | Game Design | Game Studies: An Introduction

    How did games rise to become the central audiovisual form of expression and storytelling in digital culture? How did the practices of their artistic production come into being? How did the academic analysis of the new medium's social effects and cultural meaning develop? Addressing these fundamental questions and aspects of digital game culture in a holistic way for the first time, Gundolf S. Freyermuth's introduction outlines the media-historical development phases of analog and digital games, the history and artistic practices of game design, as well as the history, academic approaches, and most important research topics of game studies. With contributions by André Czauderna, Nathalie Pozzi and Eric Zimmerman.

  • Der Cliffhanger und die serielle Narration: Analyse einer transmedialen Erzähltechnik

    18

    Der Cliffhanger und die serielle Narration: Analyse einer transmedialen Erzähltechnik
    Der Cliffhanger und die serielle Narration: Analyse einer transmedialen Erzähltechnik

    Der Cliffhanger, also die Erzähltechnik, in einem spannenden Moment eine serielle Erzählung zu unterbrechen, steht im Zentrum dieser Studie. Vincent Fröhlichs Analysen reichen von »1001 Nacht« über viktorianische Fortsetzungsromane, französische Feuilletonromane, Kinoserien, Radio-Seifenopern, neue TV-Serien bis hin zu E-Books, Games und Webserien. Das Buch bietet nicht nur eine überfällige historische Perspektive auf den Cliffhanger, die serielle Narration und deren Entstehungsbedingungen, sondern arbeitet zudem heraus, wie reich die Formen und wie vielseitig die Charakteristika dieser Forschungsgegenstände sind und wie sehr bisher ihr kultureller und narrativer Stellenwert unterschätzt wurde.

  • Wie Computer heimisch wurden: Zur Diskursgeschichte des Personal Computers

    56

    Wie Computer heimisch wurden: Zur Diskursgeschichte des Personal Computers
    Wie Computer heimisch wurden: Zur Diskursgeschichte des Personal Computers

    Mit der Einführung des Personal Computers Ende der 1970er-Jahre wurde ein neuer Markt für Konsument_innen von Computertechnologie geschaffen. Im Gegensatz zu den vorherrschenden Erzählungen über geniale Erfinder, tüchtige Unternehmer und Visionäre der Computerkultur im Silicon Valley nimmt Sophie Ehrmanntraut auch jenen Teil der amerikanischen Gesellschaft in den Blick, der Computer bis dahin nur aus den Nachrichten oder Science-Fiction-Romanen kannte. Ihre Studie zeigt: Die ersten Reaktionen der potenziellen Kundschaft waren ernüchternd - der Umgang mit Computern musste gelernt werden. Doch nicht zuletzt gezieltes Marketing verwandelte schließlich die Rechenmaschine vom selektiven Arbeitsinstrument zum Massenmedium der Informationsgesellschaft.

  • Popkultur und Fernsehen: Historische und ästhetische Berührungspunkte

    11

    Popkultur und Fernsehen: Historische und ästhetische Berührungspunkte
    Popkultur und Fernsehen: Historische und ästhetische Berührungspunkte

    Die Verzahnung von Fernsehen und Pop(kultur) wurde von der Forschung bislang vernachlässigt. Dabei bedient sich das Fernsehen schon früh popästhetischer Verfahren - und Musiker, Künstler sowie Literaten nutzen bereits seit den 1960ern das Fernsehen für eigene Inszenierungsstrategien, um einer maroden Hochkultur mit einer mediensouveränen Popästhetik zu begegnen. Der Band schließt die Forschungslücke und geht den historischen und ästhetischen Berührungspunkten von TV und Pop nach. Neben einzelnen Pop-Akteuren (Warhol, Schlingensief, Neumeister, Kracht) widmen sich die interdisziplinären Beiträge auch aktuell diskutierten, popaffinen Genres und Entwicklungen (z.B. Poetry Slams, Scripted Reality Soaps, Videoclips sowie Popfeminismus).

  • Formatierte Weltkultur?: Zur Theorie und Praxis globalen Unterhaltungsfernsehens

    30

    Formatierte Weltkultur?: Zur Theorie und Praxis globalen Unterhaltungsfernsehens
    Formatierte Weltkultur?: Zur Theorie und Praxis globalen Unterhaltungsfernsehens

    Welche kulturelle Prägekraft hat der weltweite Transfer von Fernsehshows? Anne Grüne bietet einen umfangreichen Vergleich deutscher und arabischer Varianten globaler Unterhaltungsshows, einschließlich ihrer Produktion und Rezeption. Die systematische Analyse bietet neue Perspektiven auf das Theorem der »Glokalisierung«, indem gezeigt werden kann, dass zwar die globale Beachtung gleicher medialer Konzepte zur synchronen Modernisierung von Sehgewohnheiten führt, dabei jedoch die lokalen Diskursmuster erhalten bleiben. Unterhaltung ist also nur auf den ersten Blick global. Obwohl die »formatierte Weltkultur« kulturelle Anschlussfähigkeit erzeugt, verharrt die Weltgesellschaft in lokalen Selbstgesprächen. Der globale Dialog bleibt Utopie!

  • Video Theory: Online Video Aesthetics or the Afterlife of Video

    22

    Video Theory: Online Video Aesthetics or the Afterlife of Video
    Video Theory: Online Video Aesthetics or the Afterlife of Video

    Video is a part of everyday life, comparable to driving a car or taking a shower. It is nearly omnipresent, available on demand and attached to nearby anything, anywhere. Online Video became something vital and independent. With all the video created by the cameras around us, constantly uploading, sharing, linking, and relating, a blue ocean is covering our planet, an ocean of video. What might look as bluish noise and dust from the far outside, might embed beautiful and fascinating living scapes of moving images, objects constantly changing, re-arranging, assembling, evolving, collapsing, but never disappearing, a real cinema. Andreas Treske describes and theorizes these objects formerly named video, their forms, behaviours and properties.

  • Bilder des Verkehrs: Repräsentationspolitiken der Gegenwart

    7

    Bilder des Verkehrs: Repräsentationspolitiken der Gegenwart
    Bilder des Verkehrs: Repräsentationspolitiken der Gegenwart

    Eine Reflexion der Moderne und Postmoderne vollzieht sich in Kulturkritik, Kulturtheorie und Kultursoziologie, in Fotografien, Filmen und literarischen Texten oftmals durch Bilder des Verkehrs. Thomas Waitz zeigt, aus welchen Gründen und auf welche Weise dies geschieht und wie sich dabei das Selbstverständnis und die Vorlieben jener, von denen diese Reflexion ausgeht - nämlich Intellektuelle - strukturell einschreiben. Seine Studie identifiziert eine Reihe spezifischer Repräsentationspolitiken des Verkehrs und zeigt, dass dessen Verräumlichungen stets von einem unhintergehbaren Eigensinn des Verkehrs bestimmt sind.

  • Transnationalizing Radio Research: New Approaches to an Old Medium

    42

    Transnationalizing Radio Research: New Approaches to an Old Medium
    Transnationalizing Radio Research: New Approaches to an Old Medium

    Transnationalizing Radio Research presents a theoretical and methodological guide for exploring radio's multiple »global ages«, from its earliest years through its recent digital transformations. It offers radio scholars theoretical tools and concrete case studies for moving beyond national research frames. It gives radio practitioners inspiration for production and archiving, and offers scholars from many disciplines new ways to incorporate radio's vital voices into work on transnational institutions, communities, histories and identities.

  • Fake Fotos: John Heartfields Fotomontagen in populären Illustrierten

    47

    Fake Fotos: John Heartfields Fotomontagen in populären Illustrierten
    Fake Fotos: John Heartfields Fotomontagen in populären Illustrierten

    »Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Medien« - so lautet eine Feststellung Niklas Luhmanns. In der Tat werden unsere Wahrnehmung und unser Wissen von den wichtigsten zeitgenössischen Massenmedien strukturiert. Vera Chiquets Studie zu den zwischen 1930 und 1938 entstandenen Fotomontagen des deutschen Künstlers John Heartfield (1891-1968) macht den Stellenwert deutlich, den die damals technisch gerade erst möglich gewordene fotografische Manipulation in den Illustrierten Zeitungen - das zentrale Leitmedium in der Zeit der Machtergreifung durch Hitler - hatte. Sie zieht hinsichtlich des thematischen Potpourris und des Schwerpunktes auf Fotografie Vergleiche mit heutigen elektronischen Informationsportalen und zeigt, dass Fake News kein Phänomen ausschließlich des 21. Jahrhunderts sind.

  • Games | Game Design | Game Studies: Eine Einführung

    19

    Games | Game Design | Game Studies: Eine Einführung
    Games | Game Design | Game Studies: Eine Einführung

    Wie stiegen Games zur zentralen audiovisuellen Ausdrucks- und Erzählform der digitalen Kultur auf? Wie entstanden die Verfahren ihrer künstlerischen Produktion? Und wie formierte sich die wissenschaftliche Analyse der sozialen Wirkung und kulturellen Bedeutung des neuen Mediums? Diese grundlegenden Fragen und Aspekte digitaler Spielkultur nimmt die Einführung erstmals ganzheitlich in den Blick. Gundolf S. Freyermuth skizziert die mediengeschichtlichen Entwicklungsphasen analoger und digitaler Spiele, die Geschichte und künstlerischen Praktiken des Game Designs sowie die Geschichte, wissenschaftlichen Ansätze und wichtigsten Forschungsfragen der Game Studies.

  • Protest als Ereignis: Zur medialen Inszenierung von Bürgerpartizipation

    24

    Protest als Ereignis: Zur medialen Inszenierung von Bürgerpartizipation
    Protest als Ereignis: Zur medialen Inszenierung von Bürgerpartizipation

    Die mediale Inszenierung von Protest ist sowohl Zeichen der Ausgewogenheit demokratischer Teilhabe als auch Manifestation gesellschaftlicher Machtstrukturen. Die Medien dienen den Protestgruppen als Tor zur Aufmerksamkeit breiter Öffentlichkeiten. Allerdings kann bereits das sprachliche Framing in der Berichterstattung Protest marginalisieren oder kriminalisieren. Sarah Ertl geht (den Implikationen) der Protestberichterstattung in ihrer demokratischen Einbettung anhand verschiedener Case Studies nach. Dabei gerät neben dem Graswurzel-Protest auch das Phänomen des »Astroturfings« - das Lancieren von vermeintlichem Graswurzel-Protest durch profitorientierte Organisationen - in den Fokus.

  • Comic - Film - Gender: Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm

    31

    Comic - Film - Gender: Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm
    Comic - Film - Gender: Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm