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Stress und Unbehagen: Glücks- und Erfolgspathologien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Guter Rat: Glück und Erfolg in der Ratgeberliteratur 1900–1940
Ebook series2 titles

Glück und Erfolg

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About this series

Der zweite Band der Reihe Glück und Erfolg im 20. Jahrhundert befasst sich mit den Schattenseiten jener Erfolgs- und Glücksimperative, die ein zentrales Movens individueller Lebensgestaltung wie auch kollektiver Vergesellschaftung in der Moderne bezeichnen. Die Autorinnen und Autoren des Bandes setzen sich mit einer Reihe von glücks- und erfolgsbezogenen Pathologien auseinander, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für weite Teile der bürgerlichen Mittelschichten in Europa und den USA zu elementaren historischen Erfahrungen wurden, wobei vielfach gilt, dass Glück und Erfolg zugleich als Problem wie auch als Lösung individueller und kollektiver Konflikte konzipiert wurden.
Stress und Unbehagen. Glücks- und Erfolgspathologien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts untersucht, in welcher Weise das Umschlagen von Idealen in Zwänge, von Ansprüchen in Forderungen eine Deformation von Glücks- und Erfolgsidealen bewirkte, die sich u.a. in Massenphänomenen wie Depression oder Burnout manifestieren. Hierbei ist bewusst ein interdisziplinärer Zugriff gewählt worden, der soziologische, historische, literatur-, kunst- und medienwissenschaftliche Annäherungen zusammenführt. Methodologisch werden diskursgeschichtliche Zugänge mit einer praxeologischen Herangehensweise kombiniert, um neben performativen Logiken und Subjektivierungsweisen auch den wissensgeschichtlichen Horizont sichtbar zu machen, vor dem 'Glück' und 'Erfolg' im 20. Jahrhundert wirksam werden konnten.
LanguageDeutsch
Release dateDec 8, 2015
Stress und Unbehagen: Glücks- und Erfolgspathologien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Guter Rat: Glück und Erfolg in der Ratgeberliteratur 1900–1940

Titles in the series (2)

  • Guter Rat: Glück und Erfolg in der Ratgeberliteratur 1900–1940

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    Guter Rat: Glück und Erfolg in der Ratgeberliteratur 1900–1940
    Guter Rat: Glück und Erfolg in der Ratgeberliteratur 1900–1940

    Glück und Erfolg können als regulative Leitideen bei der Gestaltung individueller Lebensläufe im 20. Jahrhundert gelten. Als ein hybrides, zwischen Gegenwartsgestaltung und Zukunftsplanung, Psychologie und Lebensphilosophie, kollektiven Ansprüchen und individuellen Wünschen, ökonomischer Realität und phantasmatischer Anspruchshaltung changierendes Genre hat sich dabei die Ratgeberliteratur etabliert. Ihre Analyse ermöglicht die Rekonstruktion konkreter alltäglicher Praktiken, die Glück und Erfolg mit spezifischen Subjektivierungsformen kombinieren und dadurch in eine symbolische Ordnung überführen. Als erster einer auf drei Bände angelegten Reihe zu Glücks und Erfolgswissen im 20. Jahrhundert untersucht Guter Rat die vielfältigen und keineswegs immer harmonischen Beziehungen zwischen Glück und Erfolg. Durch historische, soziologische, medien- und literaturwissenschaftliche Annäherungen an die Ratgeberliteratur wird eine historische Typologie glücks- und/oder erfolgsbasierter Subjektivierungsformen aufgestellt, die insbesondere den spezifischen Selbsttechniken des Genres nachspürt. Überdies gilt das Interesse der den Ratgebern eigenen Mediologie, d.h. jenen Formen und Praktiken der indirekten Lenkung, die Individuen in die Lage versetzen sollen, sich selbsttätig auf in der Zukunft liegende Glücks- und Erfolgsmomente auszurichten. Dabei geht es auch um die ästhetischen Potentiale und genderspezifischen Aspekte.

  • Stress und Unbehagen: Glücks- und Erfolgspathologien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

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    Stress und Unbehagen: Glücks- und Erfolgspathologien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
    Stress und Unbehagen: Glücks- und Erfolgspathologien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

    Der zweite Band der Reihe Glück und Erfolg im 20. Jahrhundert befasst sich mit den Schattenseiten jener Erfolgs- und Glücksimperative, die ein zentrales Movens individueller Lebensgestaltung wie auch kollektiver Vergesellschaftung in der Moderne bezeichnen. Die Autorinnen und Autoren des Bandes setzen sich mit einer Reihe von glücks- und erfolgsbezogenen Pathologien auseinander, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für weite Teile der bürgerlichen Mittelschichten in Europa und den USA zu elementaren historischen Erfahrungen wurden, wobei vielfach gilt, dass Glück und Erfolg zugleich als Problem wie auch als Lösung individueller und kollektiver Konflikte konzipiert wurden. Stress und Unbehagen. Glücks- und Erfolgspathologien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts untersucht, in welcher Weise das Umschlagen von Idealen in Zwänge, von Ansprüchen in Forderungen eine Deformation von Glücks- und Erfolgsidealen bewirkte, die sich u.a. in Massenphänomenen wie Depression oder Burnout manifestieren. Hierbei ist bewusst ein interdisziplinärer Zugriff gewählt worden, der soziologische, historische, literatur-, kunst- und medienwissenschaftliche Annäherungen zusammenführt. Methodologisch werden diskursgeschichtliche Zugänge mit einer praxeologischen Herangehensweise kombiniert, um neben performativen Logiken und Subjektivierungsweisen auch den wissensgeschichtlichen Horizont sichtbar zu machen, vor dem 'Glück' und 'Erfolg' im 20. Jahrhundert wirksam werden konnten.

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