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Schön, aber ein bisschen verrückt: Notarzt Dr. Winter 26 – Arztroman
Sünde ist dich nicht zu lieben: Notarzt Dr. Winter 5 – Arztroman
Für ein neues Glück mit dir: Notarzt Dr. Winter 2 – Arztroman
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Notarzt Dr. Winter

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About this series

Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde.
In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar.

»Ein rosa Kleid ist blöd«, stellte Billy Steppenhagen entschieden fest. »Kann ich nicht in Jeans kommen?« »Hör mal, Billy«, wandte Arndt Conrad vorsichtig ein, »das ist eine kirchliche Hochzeit! Weißt du, was das bedeutet?« »Nee«, sagte Billy, »ich war noch nie auf so was.« »Das ist eine ziemlich feierliche Angelegenheit«, erklärte Arndt geduldig. »Alle Leute kommen in ihren besten Sachen, Judith wird ein langes weißes Kleid mit Schleppe tragen, ich ziehe einen Anzug an. Wenn du die Schleppe trägst, kannst du nicht in Jeans kommen – das ist unmöglich.« »Ich hab' aber nichts anderes«, murrte Billy. »Außerdem sieht rosa zu meinen roten Haaren bescheuert aus.« »Dann vielleicht blau?«, schlug Arndt vor. »Blau steht dir doch gut. Und natürlich kaufen wir dir das Kleid, Judith und ich, das ist doch klar. Schließlich war es unsere Idee.
LanguageDeutsch
PublisherKelter Media
Release dateFeb 11, 2020
Schön, aber ein bisschen verrückt: Notarzt Dr. Winter 26 – Arztroman
Sünde ist dich nicht zu lieben: Notarzt Dr. Winter 5 – Arztroman
Für ein neues Glück mit dir: Notarzt Dr. Winter 2 – Arztroman

Titles in the series (72)

  • Für ein neues Glück mit dir: Notarzt Dr. Winter 2 – Arztroman

    2

    Für ein neues Glück mit dir: Notarzt Dr. Winter 2 – Arztroman
    Für ein neues Glück mit dir: Notarzt Dr. Winter 2 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Wahnsinn!« murmelte Dr. Adrian Winter vor sich hin und fuhr sich mit der rechten Hand durch seine dunkelblonden Haare. »Echter Wahnsinn! Wer hätte das gedacht?« Wie angewurzelt stand er da, den Kopf in den Nacken gelegt und sah sich bewundernd um. Er hatte seinen freien Sonntag dazu benutzt, allein ein wenig aufs Land zu fahren – und nun stand er in dieser kleinen Kirche, die er eigentlich nur aus einer Laune heraus betreten hatte. Denn daß sie eine Sehenswürdigkeit war, hatte er nach ihrem unscheinbaren Äußeren nicht annehmen können. Und jetzt also das: Wunderbare Fresken, meisterlich restauriert, zogen sich an den Wänden entlang. Er hielt den Atem an. »Wirklich unglaublich!« »Freut mich, daß Sie so beeindruckt sind«, sagte eine sanfte Stimme in seinem Rücken. Er fuhr herum. »Meine Güte, haben Sie mir einen Schrecken eingejagt«, sagte er zu dem schlanken dunkelhaarigen Mann mit dem schmalen Gesicht, der hinter ihm stand. Er hatte auffallende blaue Augen, die Adrian voller Interesse betrachteten. »Ich dachte, ich bin allein, ich habe Sie überhaupt nicht kommen hören.« »Ich bin auch nicht gekommen, ich war schon die ganze Zeit da«, erklärte der andere lächelnd.

  • Schön, aber ein bisschen verrückt: Notarzt Dr. Winter 26 – Arztroman

    26

    Schön, aber ein bisschen verrückt: Notarzt Dr. Winter 26 – Arztroman
    Schön, aber ein bisschen verrückt: Notarzt Dr. Winter 26 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. Notarzt Dr. Winter Nr. Irina, wirklich eine Komtesse - oder eine Hochstaplerin? »Schade, daß Sie uns schon wieder verlassen wollen, Schwester Ira«, sagte Dr. Adrian Winter zu der schönen jungen Frau, die soeben den Aufenthaltsraum der Notaufnahme betreten hatte, in dem er gerade eine kurze Kaffeepause einlegte. Adrian Winter war der jüngste Chefarzt der Kurfürsten-Klinik in Berlin-Charlottenburg, und zugleich leitete er die Notfallambulanz. Er hatte mit chronischem Personalmangel zu kämpfen und bedauerte den Weggang der außerordentlich kompetenten Irina Kaufman daher sehr. Sie schüttelte ihre langen dunk-len Locken und lächelte. »Mir tut es nicht leid«, sagte sie erstaunlich offen. »Ich bin nämlich am Ziel meiner Wünsche.« Er war ein wenig gekränkt, daß sie so wenig Bedauern zeigte. Immerhin hatten sie sehr gut zusammen gearbeitet, da hätte ihr der Abschied ruhig ein wenig schwerer fallen können, fand er. Seiner Stimme war anzuhören, was er dachte, als er nun feststellte: »Beim Grafen von Berningen sind Sie am Ziel Ihrer Wünsche? Sie werden niemanden als diesen sehr schwierigen Mann zu betreuen haben, Schwester Irina! Wir kennen ihn schließlich, da er regelmäßig hierher zur Untersuchung kommt. Von jetzt an wird er der einzige Mensch sein, um den Sie sich kümmern müssen. Keine Abwechslung mehr, keine interessanten medizinischen Fälle – und vor allem keine reizenden Kollegen! Werden Sie uns wirklch überhaupt nicht vermissen?«

  • Sünde ist dich nicht zu lieben: Notarzt Dr. Winter 5 – Arztroman

    5

    Sünde ist dich nicht zu lieben: Notarzt Dr. Winter 5 – Arztroman
    Sünde ist dich nicht zu lieben: Notarzt Dr. Winter 5 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. Dr. Adrian Winter hob die Hand und winkte dem hochgewachsenen Mann zu, der eben den Zollbereich des Flughafens passiert hatte. Sekunden später begrüßten sich die beiden alten Freunde lebhaft und lautstark. »Schön, dich wieder in Berlin zu haben«, sagte Adrian Winter. »Wie war der Flug?« Markus Reinhard grinste. »Weißt du's nicht mehr – ich kann auf Kommando einschlafen. Auch im Flieger. Also ist mir die Reise von Los Angeles bis hier nicht lang geworden.« »Beneidenswert. Also denn… nehmen wir erst mal einen Begrüßungsschluck bei mir zu Hause.« Dr. Reinhardt, dessen dunkelblonden Haare kurz geschnitten waren, nickte. »Auf ein deutsches Bier freu ich mich schon lange. Aber jetzt erzähl mal: Was gibt's Neues bei dir? Als wir telefonierten, war für private Dinge ja kaum Zeit.« Adrian Winter nickte. Er kannte Markus seit den Studientagen und wußte, welch hervorragender Chirurg er war. Als jetzt eine Stelle in der Kurfürsten-Klinik frei geworden war, hatte er spontan bei Markus angerufen und ihn gefragt, ob er nicht in die Heimat zurückkehren wolle.

  • Die schöne Fremde mit den dunklen Augen: Notarzt Dr. Winter 16 – Arztroman

    16

    Die schöne Fremde mit den dunklen Augen: Notarzt Dr. Winter 16 – Arztroman
    Die schöne Fremde mit den dunklen Augen: Notarzt Dr. Winter 16 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Ah, da sind Sie ja endlich«, sagte Andreas Wingensiefen, der Direktor des Hotels King's Palace in Berlin, zu seiner attraktiven Assistentin Stefanie Wagner, als sie sein großzügiges Büro an diesem Morgen betrat. Sie sah wieder einmal hinreißend aus, und er hätte nichts gegen eine kleine Affäre mit ihr gehabt, aber leider biß er bei ihr auf Granit: Von Anfang an hatte sie ihm deutlich seine Grenzen gezeigt. Das imponierte ihm wider Willen. Außerdem mußte er zugeben, daß es in diesem Fall sicher besser war, wenn sich ihre Beziehungen auf das rein Geschäftliche beschränkten. Sie machte ihre Arbeit nämlich ganz ausgezeichnet, und wer konnte wissen, ob sich eine Affäre zwischen ihnen nicht negativ auf ihre Leistungen ausgewirkt hätte? Er hatte in dieser Hinsicht schon eine Menge Ärger gehabt – mit einer Sekretärin, mit einer jungen Rezeptionistin… Er seufzte, als ihm das wieder einfiel. »Ja, da bin ich«, erwiderte Stefanie Wagner freundlich, aber zurückhaltend. »Sie hatten es ja sehr dringend gemacht, Herr Wingensiefen. Worum geht's denn? Entschuldigen Sie, aber ich bin etwas in Eile. Sie wissen ja, daß wir heute diese Delegation aus Japan erwarten…« Er machte eine ungeduldige Handbewegung. Natürlich wußte er das, aber es interessierte ihn nicht sonderlich. Stefanie Wagner kümmerte sich um diese Dinge wirklich hervorragend, er sah keinen Sinn darin, sich auch noch einzumischen. Wohlgefällig blickte er sie an. Sie war schlank, hatte aber dennoch eine sehr weibliche Figur. Die langen blonden Haare fielen in natürlichen Wellen über ihre Schultern, und sie hatte diese wunderschönen, veilchenfarbenen Augen, die er noch an keiner anderen Frau gesehen hatte. Schade, daß sie so eng zusammenarbeiteten.

  • Alarm auf der Kinderstation: Notarzt Dr. Winter 18 – Arztroman

    18

    Alarm auf der Kinderstation: Notarzt Dr. Winter 18 – Arztroman
    Alarm auf der Kinderstation: Notarzt Dr. Winter 18 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Da!« sagte Lisa Heininger, patschte mit ihren dicken Händchen begeistert auf den blanken Holzfußboden, auf dem sie in ihren roten Wollhosen saß, und sah zu ihrem Vater auf, ob er auch gebührend von ihr Notiz nahm. Ralf Heininger grinste seine winzige Tochter an, und sie strahlte zurück. Ihr Mund mit den kleinen Schneidezähnen öffnete sich vor Entzücken, und dann lachte sie so heftig, daß sie hintenüber fiel. »Kichererbse!« sagte Ralf, stand auf und setzte sie wieder hin. »Jetzt laß mich mal ein bißchen weiterarbeiten, Lieschen. Das Buch muß fertig werden, das habe ich dir doch schon erzählt. Du spielst, und ich arbeite – du weißt ja, wie das geht.« und immer ein wenig wild um seinen Kopf standen. Sie machten ihn jünger, als er war – immerhin hatte er vor einiger Zeit seinen dreißigsten Geburtstag gefeiert, doch das sah ihm niemand an. Seine Augen waren von einem sehr intensiven Blau, und ihr offener, forschender Blick hatte schon viele Menschen verunsichert. Lisa war dreizehn Monate alt. Sie sah ihren Vater mit schräg geneigtem Kopf von unten herauf an. Dann nickte sie, als habe sie jedes seiner Worte genau verstanden, und wandte sich ihrem Spielzeug zu, während Ralf Heininger an seinen Computer zurückkehrte und noch einmal die letzten Sätze las, die er geschrieben hatte. Ralf war Kinderbuchautor und ein erfolgreicher noch dazu. Es war ein großes Glück, daß er zu Hause arbeiten konnte, sonst wäre es für ihn und Lisa viel schwieriger gewesen. Aber so ging es problemlos. Die Kleine spielte zu seinen Füßen und ließ ihn arbeiten – jedenfalls meistens. Er mußte nur immer wieder zwischendurch Pausen machen und sich ein wenig um sie kümmern.

  • Mein Herz hat doch schon JA gesagt: Notarzt Dr. Winter 6 – Arztroman

    6

    Mein Herz hat doch schon JA gesagt: Notarzt Dr. Winter 6 – Arztroman
    Mein Herz hat doch schon JA gesagt: Notarzt Dr. Winter 6 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. Die hübsche junge Frau lag völlig reglos auf der Parkbank. Sie war sehr blaß, ihre langen blonden Haare hingen ihr unordentlich ins Gesicht. Ihre Kleider sahen teuer aus, und sie wirkte eigentlich gar nicht wie »so eine«, fand der Rentner Ewald Mönke, der ein wenig ratlos vor ihr stand, aber sie mußte wohl doch eine sein. Eine andere Erklärung fand er jedenfalls nicht. Er hatte versucht, sie aufzuwecken, und es war ihm nicht gelungen. »So eine« war für ihn eine Drogenabhängige. Mit Junkies kannte er sich aus, denn die Wohnung, in der er seit mehr als dreißig Jahren lebte, lag mittlerweile in einer Gegend, die Politiker gerne mit dem Namen »sozialer Brennpunkt« umschrieben. Früher war es eine gute Wohngegend gewesen, aber diese Zeiten waren schon lange vorbei. Sogar unten im Flur des Hauses, in dem er selbst wohnte, hatte er schon gesehen, daß Drogen den Besitzer wechselten – aber was sollte ausgerechnet er dagegen tun? Wenn nicht einmal die Polizei etwas erreichte, dann konnte ein armer Rentner wie er, der froh war, die Miete für seine schäbige kleine Wohnung noch bezahlen zu können, erst recht nichts ausrichten. Ewald Mönke murmelte beschwichtigend: »Sei ruhig, Herr Müller. Mir wird schon was einfallen, aber ich muß nachdenken. So lange wirst du dich ja wohl gedulden können, oder etwa nicht?« Herr Müller, eine recht häßliche Promenadenmischung mit wunderschönen braunen Augen, bellte leise, um seine Zustimmung auszudrücken. Er ließ sich direkt vor der Parkbank nieder, wobei er sein Herrchen unablässig ansah, um nur ja nicht den Moment zu verpassen, in dem dieser sich erneut in Bewegung setzen würde. Ewald Mönke und Herr Müller befanden sich nämlich auf ihrem täglichen Morgenspaziergang, der mindestens eine Stunde dauern mußte, um Herrn Müller auch nur annähernd zufriedenzustellen. Sie waren kaum zehn Minuten unterwegs gewesen, als Ewald Mönke völlig unprogrammgemäß stehengeblieben war.

  • Die Schöne von nebenan: Notarzt Dr. Winter 11 – Arztroman

    11

    Die Schöne von nebenan: Notarzt Dr. Winter 11 – Arztroman
    Die Schöne von nebenan: Notarzt Dr. Winter 11 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Schön langsam, Cora!« rief Karl Zapfmann seiner munteren Dackeldame zu. »Du weißt, daß ich nicht mehr der Schnellste bin. Du bist bedeutend jünger als ich, vergiß das bitte nicht!« Aber Cora war an diesem Morgen nicht zu bremsen. Es war schönes Wetter, die Welt war voller interessanter Hunde, die alle beschnüffelt werden wollten, und auch die anderen Gerüche, die ihr in die feine Nase stiegen, waren so verlockend, daß sie kaum auf ihr Herrchen hörte. Sie war sonst eigentlich sehr gehorsam, aber manchmal ging ihre Lebenslust mit ihr durch. So war es heute, und sie zog den fünfundsiebzigjährigen Karl Zapfmann unerbittlich mal hierhin, mal dorthin. Er kam bereits ins Schwitzen. Wirklich, was dachte sich dieser Hund, ihn in den frühen Morgenstunden bereits so durch die Gegend zu hetzen? Er hatte noch nicht einmal gefrühstückt, weil Cora es nach einer langen Nacht immer besonders eilig hatte, nach draußen zu kommen. Sie verbanden deshalb ihren ersten Spaziergang des Tages mit einem Besuch beim Bäcker. Dort waren sie zum Glück schon gewesen, jetzt näherten sie sich langsam wieder dem kleinen Haus, in dem er wohnte. Der neue weiße Anstrich war weithin sichtbar, und er war froh, daß er sich zu der Verschönerungskur entschlossen hatte. Es sah gut aus, und die leuchtendblauen Fensterläden kamen jetzt viel besser zur Geltung. Ja, er liebte sein kleines Haus sehr – sein Haus und seinen Garten, den Cora natürlich als ihr Revier betrachtete. Wehe, ein Unbekannter betrat ihn, dann wurde sie ganz wild und war überhaupt nicht wiederzuerkennen. Karl Zapfmann sah zum Himmel und fragte sich, ob er wohl auf seiner Terrasse würde frühstücken können. Für diesen Morgen war Regen angekündigt worden – aber vielleicht klappte es ja noch. Cora lief jetzt immer schneller – allerdings in eine Seitenstraße und keineswegs nach Hause – und er beschloß, nun doch durchzugreifen.

  • Warum schweigst du, kleiner Kerl?: Notarzt Dr. Winter 1 – Arztroman

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    Warum schweigst du, kleiner Kerl?: Notarzt Dr. Winter 1 – Arztroman
    Warum schweigst du, kleiner Kerl?: Notarzt Dr. Winter 1 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Das Leben ist so schön, so wunderschö-hön…«, sang Dr. Adrian Winter vergnügt und überaus falsch vor sich hin. Zum Glück konnte ihn niemand hören, denn er saß im Auto und fuhr gemächlich durch Berlin. Tatsächlich, er ließ sich Zeit, denn er hatte es nicht eilig. Er konnte sich beim besten Willen nicht daran erinnern, wann er das zum letzten Mal mit gutem Gewissen hatte sagen können. Er war Chef der Notaufnahme in der Kurfürsten-Klinik. Sein Alltag wurde von Streß und ewiger Hetze bestimmt, was ihm normalerweise nicht allzuviel ausmachte. Er war fünfunddreißig Jahre alt und kein Mann, der ständig Ruhe brauchte. Aber die letzten Monate waren hart gewesen, und die Woche Urlaub, die jetzt vor ihm lag, war die erste richtige Pause seit langer Zeit. Dr. Winter sang weiterhin laut und falsch und freute sich wie ein Kind auf diese Woche, in der er zwar nicht verreisen würde, die aber dennoch wie eine Verheißung vor ihm lag. Er hatte sich so viel vorgenommen, daß seine Zwillingsschwester Esther in spöttisches Gelächter ausgebrochen war, als er ihr davon erzählt hatte. Sollte sie lachen, soviel sie wollte! Jetzt war er jedenfalls auf dem Weg ins Pergamon-Museum – ein Besuch, den er sich schon seit Jahren vorgenommen hatte. Eine Schande, daß er als gebürtiger Berliner so lange nicht mehr dort gewesen war! Ein noch recht kleiner blonder Junge auf einem Fahrrad zischte rechts an ihm vorüber, und ärgerlich runzelte der Arzt die Stirn. Unverantwortlich, daß es immer noch Eltern gab, die ihre Kinder ohne Helm fahren ließen. Außerdem fuhr der Junge viel zu schnell. Adrian Winter gab ein bißchen mehr Gas und beschloß, ihn an der nächsten Ampel anzusprechen und blieb deshalb direkt hinter ihm.

  • Eine Verweiflungstat mit Folgen: Notarzt Dr. Winter 10 – Arztroman

    10

    Eine Verweiflungstat mit Folgen: Notarzt Dr. Winter 10 – Arztroman
    Eine Verweiflungstat mit Folgen: Notarzt Dr. Winter 10 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Was ist denn heute los?« Überrascht sah sich Dr. Adrian Winter in der Notaufnahme um. Gähnende Leere herrschte, und seine Mitarbeiter hatten rein gar nichts zu tun. »Länderspiel«, kommentierte Schwester Walli lakonisch. »Da sind die Straßen erst mal wie leergefegt. Aber warte nur, der Ansturm trifft uns noch, da bin ich sicher.« »Sie unkt schon den ganzen Morgen«, lachte Bea, die jüngste Mitarbeiterin des Teams. »Glauben Sie auch, daß wir heute noch viel Streß haben werden, Chef?« Adrian zuckte die Schultern. »Wenn ich das immer vorhersagen könnte, wäre ich mehr als ein einfacher Chirurg in Berlin.« Walli legte kurz den Arm um die junge Kollegin. »Bea hat einen neuen Verehrer, und mit dem hat sie sich verabredet. Ein pünktlicher Dienstschluß ist alles, was sie sich für heute abend ersehnt.« Bea, die an und für sich ungemein keß war, wurde ein wenig rot, doch dann sprach sie aus, was ihr durch den Kopf ging. »Ein bißchen mehr will ich vom heutigen Tag schon haben. Schließlich ist Jürgen ein toller…« Zu mehr kam sie nicht, denn draußen hielt mit quietschenden Reifen ein Wagen – direkt vor der Notaufnahme.

  • Maja Asanove - Agentin zum Verlieben: Notarzt Dr. Winter 12 – Arztroman

    12

    Maja Asanove - Agentin zum Verlieben: Notarzt Dr. Winter 12 – Arztroman
    Maja Asanove - Agentin zum Verlieben: Notarzt Dr. Winter 12 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. Der großgewachsene Mann hinter dem wuchtigen Schreibtisch sah die junge Frau, die vor ihm saß, durchdringend an. »Es ist für unser Haus eine ungeheuer wichtige Angelegenheit, Frau Asanova, verstehen Sie das? Die Krebsbekämpfung ist eine der größten Herausforderungen der modernen Forschung und Wissenschaft, und wir sind dabei, den entscheidenden Schritt auf diesem Gebiet zu tun – das Medikament soll im nächsten halben Jahr auf den Markt kommen. Ich kann nicht zulassen, daß unsere jahrzehntelange aufwendige Forschung durch Industriespionage zunichte gemacht wird. Und da ich weiß, daß Sie hervorragende Arbeit leisten, bin ich auf die Idee gekommen, Sie für diese ganz besondere Aufgabe zu engagieren. Nehmen sie den Auftrag an?« Maja Asanova schlug graziös eines ihrer schlanken Beine über das andere und lehnte sich lächelnd zurück. »Einige Fragen habe ich noch«, sagte sie mit ihrer weichen Stimme, während sie ihre dunklen Augen aufmerksam auf ihr Gegenüber richtete. »Warum gehen Sie nicht zur Polizei, Herr Dr. Meckenheim? Die Person, die Sie suchen, macht sich doch strafbar. Sie könnten Anzeige erstatten und…« Der Manager mit dem silbergrauen Haar machte eine Geste, als verscheuche er einen Schwarm lästiger Fliegen. Er war ein Mann mit klugen Augen, einem sehr ausgeprägten Kinn und einem Mund, der verriet, daß er für seine Überzeugungen zu kämpfen verstand. Sie wußte nicht genau, ob ihr sein Gesicht gefiel oder nicht. Die Erfahrung hatte sie gelehrt, daß manche Männer sich in solchen Positionen nicht hielten, weil sie gute Menschen waren. »Die Polizei«, sagte er verächtlich. »Mein Vertrauen in die Polizei ist nicht sehr ausgeprägt, Frau Asanova.

  • Rosen, die ein Fremder schenkte: Notarzt Dr. Winter 29 – Arztroman

    29

    Rosen, die ein Fremder schenkte: Notarzt Dr. Winter 29 – Arztroman
    Rosen, die ein Fremder schenkte: Notarzt Dr. Winter 29 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Telefon für Sie, Schwester Barbara«, sagte Dr. Adrian Winter freundlich zu seiner neuen Mitarbeiterin, die darauf mit einem entschuldigenden Lächeln die Behandlungskabine verließ. Adrian war der jüngste Chefarzt der Kurfürsten-Klinik in Berlin und zugleich Chef der Notaufnahme des Krankenhauses. Er trat zu seinem Kollegen, dem Assistenzarzt Dr. Bernd Schäfer, der sich um einen älteren Patienten mit Kreislaufkollaps bemühte. »Brauchst du Hilfe?« fragte er. »Ich bin jetzt frei.« Bernd nickte. »Schwester Barbara war gerade dabei, ihm eine Infusion anzulegen, aber vielleicht schaffen wir das auch ohne sie. Ich hoffe, der Mann kommt bald wieder zu Bewußtsein, er ist auf der Straße einfach umgefallen.« Sofort machte sich Adrian an die Arbeit. »Selbst ist der Mann, Bernd.« Sein Kollege, der für sein Leben gern aß und deshalb ständig mit seinen überzähligen Pfunden kämpfte, senkte die Stimme und sagte: »Sie bekommt wirklich einen Haufen private Anrufe. Ihre Arbeit macht sie großartig, aber sie wird mindestens dreimal am Tag angerufen.« »Ist mir auch schon aufgefallen«, erwiderte Adrian, während er den Puls des Patienten kontrollierte. »Ich habe mir bereits vorgenommen, sie darauf anzusprechen, aber ich wollte wenigstens ein paar Tage warten, Bernd. Sie ist ja erst seit zwei Wochen hier.«

  • Vom Paradies in die Klinik: Notarzt Dr. Winter 9 – Arztroman

    9

    Vom Paradies in die Klinik: Notarzt Dr. Winter 9 – Arztroman
    Vom Paradies in die Klinik: Notarzt Dr. Winter 9 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Willst du mich heiraten, Inga?« fragte Holger. Sie lagen nebeneinander unter einer Palme, und Inga sah träge auf das aquamarinblaue Meer, das sich vor ihr ausbreitete. Das reine Paradies, dachte sie. Es waren nur wenige Menschen an diesem Strand, der Sand war schneeweiß, die Palmen bogen sich sanft in der leichten Brise, die vom Meer herüberwehte, und das Wasser lag ruhig und still wie ein See vor ihnen. Nur ab und zu kräuselte es sich zu kleinen Wellen, die über den Strand züngelten. Vor Beginn der Reise hatte sie nicht erwartet, daß es in Südafrika so schön sein würde. Hier könnte ich es sehr lange aushalten, dachte sie. »Inga?« Holgers Stimme klang ungeduldig. »Hast du nicht gehört, was ich gefragt habe?« Endlich wandte sie den Kopf und sah ihn an. Er war ein gut ­aussehender Mann mit blonden Locken und einem noch sehr jungenhaften Gesicht, obwohl er vor einiger Zeit seinen dreißigsten Geburtstag gefeiert hatte. Sie selbst war siebenundzwanzig, aber sie fand, daß sie viel reifer war als Holger. Seine blauen Augen waren erwartungsvoll auf sie gerichtet, und sie unterdrückte nur mit Mühe einen Seufzer. Natürlich hatte sie seine Frage gehört, aber sie war sicher gewesen, daß er nur Spaß gemacht hatte. Offenbar war das ein Irrtum. Er meinte es ernst. Sie waren für drei Wochen nach Südafrika geflogen, um sich das Land anzuschauen und sich am Meer zu erholen. »Drei Wochen ohne Streß und Hektik!«

  • Eine viel zu junge Mutter: Notarzt Dr. Winter 15 – Arztroman

    15

    Eine viel zu junge Mutter: Notarzt Dr. Winter 15 – Arztroman
    Eine viel zu junge Mutter: Notarzt Dr. Winter 15 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Wollen Sie mir nicht erzählen, was los ist, Herzchen?« fragte Klara Jäschke, und ihr freundliches, faltiges Gesicht nahm jenen besorgten Ausdruck an, den Raphaela Canetti in der letzten Zeit öfter gesehen hatte. Es tat ihr gut, daß Frau Jäschke sich Sorgen um sie machte, und leider waren die nur allzu berechtigt. Sie nickte stumm und wickelte sich eine lange blonde Haarsträhne um den Finger, während ihre hübschen graublauen Augen zum Fenster hinaussahen, damit sie Frau Jäschkes Blick nicht begegnen mußten. »Ich bin schwanger«, sagte sie schließlich und atmete insgeheim auf, daß es nun endlich heraus war. »Ich bin im siebten Monat schwanger. Jetzt wissen Sie's, Frau Jäschke.« »Ich habe mir so etwas schon gedacht«, erwiderte die alte Dame, in deren kleiner Familienpension Raphaela ein Zimmer bewohnte, seit sie in Berlin zur Lehre ging. Das hatte sie ihrer Mutter abgetrotzt. Eine Lehre in einem zwar kleinen, aber ausgezeichneten Friseursalon in Berlin. Zwar war ihre Mutter der Ansicht gewesen, Raphaela sei zu jung, um schon allein nach Berlin zu gehen, aber sie hatte schließlich nachgegeben. War ihre Tochter nicht schon immer sehr vernünftig und selbständig gewesen? Wenn Mama wüßte, daß ich ein Kind bekomme, dachte Raphaela verzweifelt, wäre sie total enttäuscht von mir. »Sie haben es recht gut verborgen, das muß ich sagen – offenbar haben Sie Glück, daß Sie zu den Frauen gehören, die nicht besonders dick werden.« Raphaela nickte trübsinnig. »Bis jetzt, ja. Aber ich glaube, das wird sich in den letzten zwei Monaten noch ändern. Bisher ging es – im Salon weiß es noch keiner.

  • Geständnis hinter Klinikmauern: Notarzt Dr. Winter 3 – Arztroman

    3

    Geständnis hinter Klinikmauern: Notarzt Dr. Winter 3 – Arztroman
    Geständnis hinter Klinikmauern: Notarzt Dr. Winter 3 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Willkommen, Schwester Katja! Wir sind froh, daß Sie unser Team wenigstens für eine Weile verstärken!« Dr. Adrian Winter leitete die Notaufnahme der Kurfürsten-Klinik in Berlin und streckte nun der zierlichen dunkelhaarigen jungen Frau, die vor ihm stand, die Hand entgegen. Dabei lächelte er sie freundlich an. Sie sah unglaublich jung aus. Ob sie überhaupt schon zwanzig war? Er hatte sich natürlich ihre Bewerbungsunterlagen angesehen, aber er erinnerte sich nicht mehr an ihr Alter. Ihre Zeugnisse waren jedenfalls hervorragend gewesen. Hoffentlich war sie dem harten Dienst in der Notaufnahme gewachsen. Sie sah so zart und durchscheinend aus! Ihre dunklen Haare umrahmten ein fein gezeichnetes Gesicht mit grünen Augen, einer kleinen Nase und einem hübsch geschwungenen Mund. »Danke, Herr Dr. Winter«, sagte sie schüchtern und erwiderte sein Lächeln. »Ich bin sehr froh, daß ich die Stelle hier an der Klinik bekommen habe.« »Sie sind nicht aus Berlin, oder?« fragte er. Sie schüttelte den Kopf. »Nein, ich bin erst vor kurzem hierher gezogen.«

  • Die Nacht, in der Bettina kam: Notarzt Dr. Winter 8 – Arztroman

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    Die Nacht, in der Bettina kam: Notarzt Dr. Winter 8 – Arztroman
    Die Nacht, in der Bettina kam: Notarzt Dr. Winter 8 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Jetzt fahr doch nicht so schnell, Jens!« sagte Bettina Wördemann ängstlich. Ihr Freund Jens Banter lachte nur. »Warum nicht? Es macht mir Spaß, und die Straße ist völlig frei, das siehst du doch. Niemand ist unterwegs außer uns.« Jens Banter war ein großer, gutaussehender Mann mit ziemlich langen braunen Locken und einem klassischen Profil. Aber hinter seinem männlichen Äußeren verbarg sich ein Junge, der es nicht schaffte, erwachsen zu werden. Vielleicht wollte er das auch gar nicht. Das hatte Bettina leider erst im Laufe der letzten Zeit begriffen. Seine Leidenschaft für schnelles Fahren kannte sie, und sie hatte nichts dagegen, wenn er auf einer freien Autobahn so fuhr, aber doch nicht in einer Nacht wie dieser! »Das mag sein, aber es ist dunkel, es regnet in Strömen, es ist sehr windig, die Sicht ist nicht besonders gut, und…« Er unterbrach sie ungeduldig. »Die Sicht ist gut genug. Was ist denn bloß los mit dir? Du bist doch sonst nicht so ängstlich.« »Das hat mit ängstlich sein überhaupt nichts zu tun, und das weißt du auch. Ich hasse sinnlose Raserei, die außerdem noch gefährlich ist. Bei diesem Wetter fährt jeder vernünftige Mensch langsamer.« Er nahm den Fuß ein wenig vom Gas.

  • Der Rivale: Notarzt Dr. Winter 27 – Arztroman

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    Der Rivale: Notarzt Dr. Winter 27 – Arztroman
    Der Rivale: Notarzt Dr. Winter 27 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. Notarzt Dr. Winter Nr. »Eine Stunde noch«, seufzte die Internistin Dr. Julia Martensen nach einem Blick auf die Uhr. »Ich wollte, sie wäre schon um. Ich bin müde heute.« Der junge Chefarzt Dr. Adrian Winter, der die Notaufnahme der Kurfürsten-Klinik in Berlin leitete und in dieser Woche mit Julia Martensen zusammen Dienst hatte, wollte gerade antworten, als die Flügeltüren der Notaufnahme aufflogen und ein junger Mann hereinstürzte, der ein wimmerndes kleines Mädchen auf den Armen hielt. »Hilfe!«, rief er und rannte direkt auf die beiden Ärzte zu. »Meine Tochter, bitte, Sie müssen ihr helfen…« Sie liefen ihm bereits entgegen. Er war groß und schlank, seine blonden Haare trug er ziemlich kurz. Verstörte graue Augen blickten Julia und Adrian an. »Was ist mit Ihrer Tochter?« fragte Adrian den Mann. »Ich weiß es nicht«, stammelte dieser. »Sie ist hingefallen, seitdem weint sie und will sich nicht wieder beruhigen.

  • Alarmstufe 1 in der Klinik: Notarzt Dr. Winter 4 – Arztroman

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    Alarmstufe 1 in der Klinik: Notarzt Dr. Winter 4 – Arztroman
    Alarmstufe 1 in der Klinik: Notarzt Dr. Winter 4 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Wenn du nicht aufpaßt, fallen dir gleich die Augen aus dem Gesicht, Konrad!« Dr. Adrian Winter lächelte, als er das sagte. Sein Kollege, der Kinderarzt Dr. Konrad Eder, errötete heftig, aber noch immer folgten seine Augen einer schlanken Frau mit tizianroten Haaren und großen grünblauen Augen, die gerade mit einem kurzen Kopfnicken an ihnen vorbei zur Tür ging. Die beiden Ärzte saßen in dem kleinen Café im Erdgeschoß der Kurfürsten-Klinik in Berlin. Beruflich hatten sie nicht allzu häufig miteinander zu tun. Adrian Winter leitete die Notaufnahme der Klinik, und Konrad Eder arbeitete auf der Kinderstation. Aber als sie einander zum ersten Mal begegnet waren, hatten sie sich sofort sympathisch gefunden, und jetzt tranken sie zumindest gelegentlich einen Kaffee miteinander oder nahmen gemeinsam eine Mahlzeit ein. »Sie sieht unglaublich aus, findest du nicht?« fragte Konrad jetzt, nachdem sich die Tür hinter der Frau geschlossen hatte. »Wenn ich ihr begegne, muß ich sie einfach immer ansehen.« »Ich würde sagen, das ist eine völlig aussichtslose Geschichte«, stellte Adrian seelenruhig fest. »Wenn ich das richtig sehe, sind achtzig Prozent unserer Kollegen hinter der schönen Frau Dr. Plessenstein her – und wahrscheinlich hat sie auch schon längst einen Mann. Also, Konrad, vergiß es. Du machst dich nur unglücklich.« »Das sagst du so leicht«, erwiderte der andere.

  • Küsse, die nach Tränen schmecken: Notarzt Dr. Winter 14 – Arztroman

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    Küsse, die nach Tränen schmecken: Notarzt Dr. Winter 14 – Arztroman
    Küsse, die nach Tränen schmecken: Notarzt Dr. Winter 14 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Tante Annika, fährst du mit uns Geisterbahn? Bitte!« »Ja, Geisterbahn, Geisterbahn!« Annika Södermann fing an zu lachen, als sie die erwartungsvollen Augen ihrer Nichte und ihres Neffen sah. Eva war sieben und Alexander drei, und beide waren entzückt gewesen, als ihre Tante sich bereit erklärt hatte, mit ihnen auf die Kirmes zu gehen – wußten sie doch, daß Annika ihnen viel mehr erlauben würde als ihre Mutter. »Also gut, wir fahren zusammen Geisterbahn. Habt ihr denn keine Angst?« »Neiiiin!« schrie Eva, und Alexander wollte natürlich nicht zurückstehen und schrie ebenfalls: »Nein!« Annika löste die Karten, aber sie konnten nicht sofort in einem der Wagen Platz nehmen, da sich eine kleine Schlange gebildet hatte. Es waren meistens Kinder mit ihren Eltern, die warteten, aber es gab auch einige Halbwüchsige darunter, die die dunklen Wagen sicher zu ersten Annäherungsversuchen nutzen wollten. Annika lächelte in sich hinein, als sie sich an entsprechende eigene Erlebnisse erinnerte. Eva und Alexander wurden immer ruhiger. Je näher sie in der Schlange vorrückten, desto mulmiger wurde ihnen zumute. Wahrscheinlich trug auch der Ansager dazu bei, der mit getragener Stimme verkündete, welche Schrecken hinter den buntbemalten Wänden auf die Besucher lauerten. »Kann ich auf deinem Schoß sitzen?« wisperte Alexander, als sie ganz vorn in der Schlange angelangt waren. »Klar, Alex.« »Ich will auch auf deinem Schoß sitzen«, sagte Eva eifersüchtig.

  • Schwester Cornelias bitteres Geheimnis: Notarzt Dr. Winter 13 – Arztroman

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    Schwester Cornelias bitteres Geheimnis: Notarzt Dr. Winter 13 – Arztroman
    Schwester Cornelias bitteres Geheimnis: Notarzt Dr. Winter 13 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Glaub mir, mein Schatz, hier bin ich wirklich gut aufgehoben. Zum erstenmal seit langem habe ich den Eindruck, daß man mir wirklich helfen kann.« Walter Schuler sah seine Frau lächelnd an und machte dann Anstalten, ins Bett zu steigen. Er wußte, daß er schon bald zu den ersten Untersuchungen abgeholt werden würde. Mit Dr. Winter, den er seit Jahren kannte, hatte er bereits alles abgesprochen. »Ich mach mir auch keine Sorgen«, erklärte Gerda Schuler. »Wenn wir doch nur schon eher in die Kurfürsten-Klinik gegangen wären! Dir wäre bestimmt einiges erspart worden.« Ihr Mann schüttelte den Kopf. »Das kannst du so nicht sagen. Die Ärzte, die mich bisher behandelt haben, waren ja auch nicht alle unfähig. Ich habe immer wieder Erleichterung verspürt.« »Nur keine Besserung«, warf sie ein. »Keine dauerhafte jedenfalls. Das hat aber auch daran gelegen, daß du dir nie die Zeit genommen hast, dich wirklich zu erholen.« »Ich weiß, ich weiß!« Walter Schuler hob kurz die Hände.

  • Die Schwester und der fremde Arzt: Notarzt Dr. Winter 7 – Arztroman

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    Die Schwester und der fremde Arzt: Notarzt Dr. Winter 7 – Arztroman
    Die Schwester und der fremde Arzt: Notarzt Dr. Winter 7 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. Der Zusammenprall kam für die junge Frau völlig unerwartet. Sie war so in ihre Gedanken versunken gewesen, daß sie gar nicht aufgepaßt hatte, wohin sie gelaufen war. Und nun fand sie sich unversehens in den Armen eines Mannes wieder, der freundlich: »Hoppla!« sagte. »Entschuldigung!« stammelte sie verlegen und trat einen Schritt zurück. Dann erst sah sie auf, direkt in sehr dunkle Augen, die sie amüsiert musterten. »Alles in Ordnung?« fragte der Mann, und sie fragte sich, was für ein Akzent das war, den sie heraushörte. Er war nicht sehr ausgeprägt, aber doch unverkennbar. »Ja, danke«, antwortete sie, noch immer verlegen. »Ich war mit meinen Gedanken woanders, tut mir wirklich leid.« »Es ist ja nichts passiert. Haben Sie es sehr eilig? Sonst lade ich Sie auf einen Kaffee oder Tee ein oder was immer Sie möchten, damit Sie sich von dem Schreck erholen können.« Sein Deutsch war tadellos, aber er war kein Deutscher, da hätte sie wetten können. Unwillkürlich wurde sie mißtrauisch. Vielleicht hatte er den Zusammenstoß ja auch herbeigeführt? Vielleicht war das eine Art, Frauen anzumachen?

  • Annalena – von allen geliebt?: Notarzt Dr. Winter 34 – Arztroman

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    Annalena – von allen geliebt?: Notarzt Dr. Winter 34 – Arztroman
    Annalena – von allen geliebt?: Notarzt Dr. Winter 34 – Arztroman

    Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Esther? Tut mir leid, ich kann wieder einmal nicht kommen – es hat einen schweren Unfall hier in der Nähe gegeben, die Verletzten sind schon auf dem Weg zu uns.« »Ach, Adrian! Du hattest den ganzen Tag Dienst, und dann musst du jetzt auch noch …« »Die Kollegen schaffen es nicht allein. Es war eine Massenkarambolage. Wir treffen uns ein anderes Mal in dem Lokal.« Er hatte bereits aufgelegt, bevor sie noch etwas erwidern konnte. Sie stieß einen tiefen Seufzer aus, als sie ihr Handy wieder in der Tasche verstaute. »Man sollte weder Arzt sein, noch einen in der Familie haben!« sagte sie. »Jedenfalls nicht, wenn man sich gelegentlich mal verabreden möchte und hofft, dass diese Verabredung dann auch zustande kommt.« Esther Berger war Kinderärztin an der Berliner Charité, ihr Bruder Adrian Winter leitete die große Notaufnahme der Kurfürsten-Klinik in Berlin-Charlottenburg. Die beiden waren Zwillinge, was aber nicht unbedingt erkennbar war. Esther war klein, zierlich und hellblond mit sehr blauen Augen, während Adrians Haare dunkelblond und seine Augen braun waren. Es gab zwar in ihren Zügen eine gewisse Familienähnlichkeit, aber das war auch alles. »Was gibts denn?« erkundigte sich Esthers Freund, Thomas Laufenberg, der ebenfalls an der Kurfürsten-Klinik beschäftigt war, und zwar als Verwaltungsdirektor. »Kommt Adrian etwa nicht?« »Nein, es hat eine Massenkarambolage gegeben, er sagt, jeder Chirurg wird gebraucht, er kann jetzt nicht weg.«

  • einst war sie seine große Liebe: Notarzt Dr. Winter 20 – Arztroman

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    einst war sie seine große Liebe: Notarzt Dr. Winter 20 – Arztroman
    einst war sie seine große Liebe: Notarzt Dr. Winter 20 – Arztroman