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Ebook83 pages48 minutes

Oktobernächte

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About this ebook

Den Rahmen um die Geschichte spannt eine Reise im Oktober, die Nerval aus Paris in umliegende Dörfer führt. Abenteuerliche Personen an faszinierenden Orten kreuzen seine Wege und wir dürfen ihn dabei begleiten. Wir treffen auf längst vergessene oder unbekannte Personen, seltsame Gestalten, verruchte Etablissements abseits der feinen Gesellschaft und lernen ein anderes Paris und das damalige, noch ländliche Umland durch die eigenwillige Sprache Nervals kennen. Es spiegelt das echte Leben wider und bleibt doch auch ein Traum; eine Zeitreise, die kurzweilig und doch lange unvergessen bleibt. Eine Erzählung für alle Fans von Nerval und für jene, die es noch werden möchten.
LanguageDeutsch
Release dateOct 12, 2021
ISBN9783754399590
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Oktobernächte
Author

Gérard Nerval, de

Nerval wurde als Einzelkind eines Militärarztes und seiner Frau geboren, die ständig auf Reisen waren. Daher wurde er schon wenige Tage nach seiner Geburt in die Obhut einer Amme gegeben und später von einem Onkel im Valois großgezogen. Nerval, Zeitgenosse von Poe, De Quincey und Gogol, war Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer. Er interessierte sich schon früh für Deutschland und die deutschen Romantiker, die seine Werke beeinflussten. So übersetzte er schon in seiner Jugend deutsche Gedichte, später vor allem Heinrich Heine, mit dem er sich in Paris anfreundete. Als er mit 18 Jahren Goethes Faust I übersetzte, erregte er nicht nur in Frankreich großes Aufsehen, sondern beeindruckte sogar Goethe selbst. Durch diesen frühen Ruhm erhielt er Zutritt zu den literarischen Zirkeln von Paris. Dank eines reichen Erbes konnte er viele Reisen unternehmen. Aus der einjährigen Orientreise enstand sein umfangreichstes Werk: Voyage en Orient. Nerval war ein ruheloser Vagabund, Nachtschwärmer und verkehrte mit den Außenseitern der Gesellschaft. All diese lebendigen, oft zugleich traurigen und kuriosen Eindrücke ließ er in seine Erzählungen einfließen Außer seinen bekanntesten Werken, Aurelia und die Töchter der Flamme, existieren kaum zeitgemäße deutsche Übertragungen. Neben der Orientreise sind gerade seine kleinen autobiographische Werke wahre Schätze: Nerval erzählt in unsentimental berührender und unterhaltsam nachdenklicher Weise über die kleinen Dinge, die das Leben formen. Seine Sprache ist bestimmt und poetisch, aber ohne überheblich zu werden. Am Ende seines Lebens, ab 1850, verschlechtere sich Nervals finanzielle Lage sowie sein Gesundheitszustand drastisch. Als er sich nach einem weiteren Klinikaufenthalt ohne Wohnsitz und Geld auf den Pariser Straßen wiederfindet, entscheidet er sich für den Freitod. Er erhängt sich in der Rue de la Vieille Lanterne; die Straße existiert heute nicht mehr.

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