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Erlösung im Feuer
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Ebook109 pages

Erlösung im Feuer

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About this ebook

Buch 1 in der Serie - im Feuer

Dirk Krause ist ein Mistkerl wie er im Buche steht. Er macht sich selbst das Leben zur Hölle und jeden in seiner Umgebung unglücklich. Als er während eines Brandeinsatzes verletzt wird, ist er sogar zum Krankenhauspersonal unausstehlich, und natürlich ist er niemanden aus seiner Einheit wichtig genug, um ihn zu besuchen.

Lee Stockton ist das neueste Mitglied auf der Feuerwache, das den undankbaren Job aufgebrummt bekommt, Dirk einen Blumenstrauß von den Jungs vorbeizubringen. Zu Dirks Überraschung durchschaut Lee ihn sofort und lässt sich nicht vergraulen. Lee ist fest entschlossen, Dirk zu helfen, diese Arschloch-Attitüde aufzugeben und nicht alle von sich zu stoßen. Als ihre Streitereien schließlich im Bett enden, stellt sich die Frage, ob dieses Feuerwerk über einer möglichen Beziehung erstrahlt oder am Ende nur Asche zurückbleibt.

LanguageDeutsch
Release dateDec 1, 2015
ISBN9781623800710
Erlösung im Feuer
Author

Andrew Grey

Andrew Grey is the author of well over 100 works of Contemporary Gay Romantic fiction. After twenty-seven years in corporate America, he has now settled down in Central Pennsylvania with his husband of more than twenty-five years, Dominic, and his laptop.  He is a recipient of the RWA Centennial Award, has a master’s degree from the University of Wisconsin-Milwaukee, and now writes full-time.   Andrew currently lives in beautiful, historic Carlisle, Pennsylvania.

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    Erlösung im Feuer - Andrew Grey

    Erlösung im Feuer

    Bei Andrew Grey

    Buch 1 in der Serie – im Feuer

    Dirk Krause ist ein Mistkerl wie er im Buche steht. Er macht sich selbst das Leben zur Hölle und jeden in seiner Umgebung unglücklich. Als er während eines Brandeinsatzes verletzt wird, ist er sogar zum Krankenhauspersonal unausstehlich, und natürlich ist er niemanden aus seiner Einheit wichtig genug, um ihn zu besuchen.

    Lee Stockton ist das neueste Mitglied auf der Feuerwache, das den undankbaren Job aufgebrummt bekommt, Dirk einen Blumenstrauß von den Jungs vorbeizubringen. Zu Dirks Überraschung durchschaut Lee ihn sofort und lässt sich nicht vergraulen. Lee ist fest entschlossen, Dirk zu helfen, diese Arschloch-Attitüde aufzugeben und nicht alle von sich zu stoßen. Als ihre Streitereien schließlich im Bett enden, stellt sich die Frage, ob dieses Feuerwerk über einer möglichen Beziehung erstrahlt oder am Ende nur Asche zurückbleibt.

    Inhalt

    Zusammenfassung

    1

    2

    3

    4

    5

    6

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    Buch 1 in der Serie - Geschichten aus der Ferne

    Biographie

    Bei Andrew Grey

    Besuchen Sie Dreamspinner Press

    Copyright

    1

    DIRK ERREICHTE den Raum, in dem das Baby so laut schrie, dass es trotz des tosenden Feuers hinter der geschlossenen Tür zu hören war. Nachdem er die Tür aufgestoßen hatte und in das Zimmer gestürzt war, warf er sie, die Schreie ignorierend, wieder hinter sich zu. Nachdem er das Kind in eine Löschdecke gewickelt hatte hob er es hoch und suchte sich einen Weg aus dem brennenden Reihenhaus in Carlisle, Pennsylvania. Er wäre lieber aus dem Fenster des Kinderzimmers gestiegen, doch das lag im zweiten Stock und dieser Teil des Hauses konnte von außen nicht erreicht werden. Die Häuser standen einfach zu dicht beieinander. Warum jemand ein Kinderzimmer hier einrichtete, wo es nur ein Fenster mit Ausblick auf eine Ziegelmauer gab, erschloss sich ihm nicht, aber er hatte auch nicht die Zeit, um weiter darüber nachzudenken. Dirk riss die Tür auf. Die Flammen, die zuvor erst am Anfang des Flurs gewütet hatten, erreichten nun schon fast das Kinderzimmer und waren so unvorstellbar heiß, dass selbst die Feuerwehrausrüstung kaum half. Trotzdem hatte er keine andere Wahl, er musste die Treppe hinab und dann zur Vordertür raus. Das war seine einzige Chance.

    Den Geräuschen des Feuers nach zu urteilen, hatte er nur noch wenig Zeit das Haus zu verlassen, also kämpfte er sich voran. Der Klang seines eigenen Atems hallte wie ein Echo in seinem Kopf wider und das Schreien des Babys erstarb. Dirk hoffte, dass es einfach nur erschöpft war, doch er hatte keine Zeit es herauszufinden. Alles in ihm schrie danach, diese Todesfalle auf der Stelle zu verlassen. Schweiß durchtränkte seine Kleidung und rann über sein Gesicht, als er endlich die Treppe erreichte. Die Wände entlang seinem Weg nach unten standen in Flammen, das Tosen des Feuers wurde immer lauter. Bald konnte er nicht mal mehr seine eigenen Gedanken hören während er sich die Treppe hinabkämpfte, und er überlegte, wo sich der beste Fluchtweg aus der Eingangshalle befand. Plötzlich gab eine Stufe unter ihm nach. Er schaffte es, nicht zu fallen, und erreichte irgendwie das Erdgeschoss. Als Dirk einen weiteren Schritt machte, ertönte ein Heidenlärm, als ein Teil des Hauses zusammenbrach. Das Geräusch des Feuers, das vorher wie ein Düsentriebwerk geklungen hatte, entwickelte innerhalb einer Sekunde die Lautstärke eines Überschallknalls.

    Ringsum konnte er nur Flammen und schwarzen Rauch erkennen. In diesem Moment wurde ihm bewusst, dass er nur eine Chance hatte. Er konnte sich noch an das Wohnzimmer erinnern, das er beim Eintreten durchquert hatte, und rannte denselben Weg wieder zurück. Dirk wich verbrannten Möbeln aus und hatte es fast bis zur Eingangstür geschafft, als ein Teil des Bodens unter ihm nachgab. Er sah Wasser, das durch die Haustür spritze, hörte das Zischen des Wassers, das durch das Dach sickerte, aber die Flammen waren so heiß, dass nichts in den nächsten Sekunden helfen würde. Hinter sich hörte er weitere Teile des Hauses einstürzen. Splitterndes Holz und krachende Balken. Das Haus ächzte und stöhnte, das Feuer war so heiß wie ein Hochofen. Das ganze Gebäude drohte über ihm zusammenzustürzen, und er wusste, ihm blieben nur noch wenige Sekunden um diesem Inferno zu entkommen. Er hatte den Ausgang fast erreicht, als der Boden unter ihm erneut absackte. Mit aller Kraft warf er sich nach vorne, schaffte es um ein Haar, doch dann fiel er. Er drehte sich, um nicht auf dem Baby zu landen und stieß es dabei in Richtung Tür. Sein letzter Gedanke war, dass er in einen feurigen Abgrund stürzte.

    DIRK TRÄUMTE, er wäre tot. Er verbrachte Tage damit, durch Nebel und Rauch zu wandern, auf der Suche nach Gott, doch er fand nur noch mehr Strudel aus Grau und Schwarz. Vielleicht war er in der Hölle. Es hätte ihn nicht weiter verwundert, denn wenn er seinem Vater Glauben schenken sollte, hätte er das verdient. Irgendwann wurde alles dunkel und Dirk dachte, das wäre das Ende. Als er seine Augen öffnete, blinzelte er einige Male, ehe er eine Deckenplatte erkennen konnte. Er brauchte ein paar Sekunden, um zu begreifen, dass er in einem Bett lag. Dann brach der Schmerz über ihn herein. Seine Brust fühlte sich an, als würde das verdammte Feuer noch immer in seinen Lungen wüten, sein Arm schmerzte höllisch und ein dumpfer Schmerz pochte in seinen Beinen. Er versuchte zuerst den einen, dann den anderen Fuß zu bewegen und auch wenn es wehtat, schaffte er es. Dirk versuchte es auch mit einem seiner Finger und stellte erleichtert fest, dass er noch ganz war. a

    Doch als er erneut einatmete, durchfuhr ihn ein so heftiger Schmerz, dass er seine Augen schloss, um gegen die Tränen anzukämpfen, während seine Lungen heftig protestierten.

    „Sie sind wach.", sagte eine muntere weibliche Stimme.

    „Fuck … ja … Wasser." Er musste das Feuer in seinem Inneren bekämpfen, denn jeder Atemzug ließ ihn sich sterbenselend fühlen. Dirk bemerkte, dass die Frau den Raum durchquerte und fühlte dann etwas Kaltes an seinen Lippen. Er schrak auf und keuchte, als der Schmerz in seiner Brust pulsierte, sodass er beinahe die Krankenschwester gebissen hätte. Ein empörter Laut war zu hören, ehe sie fluchtartig das Zimmer verließ. Das Eis schmolz, die Kälte fühlte sich in seinem Mund und seiner Kehle so gut an, dass Dirk entspannt seine Lider schloss.

    Er musste eingeschlafen sein, zumindest dachte er das, aber es war schwer zu sagen, denn als er die Augen wieder öffnete, war er noch immer allein im Zimmer und nichts schien sich geändert zu haben, außer einer Schale mit frischem Eis neben seinem Bett. Sobald er sich bewegte, machten sich die Schmerzen erneut bemerkbar. Dirk fand den Rufknopf neben seiner Hand und drückte ihn. Dieselbe Krankenschwester wie zuvor betrat mit einer finsteren Miene das Zimmer. „Wasser.", keuchte Dirk.

    „Solange Sie mich nicht wieder beißen, erwiderte sie und legte ihm vorsichtig etwas Eis in den Mund. Er fühlte sich ein wenig besser, aber sein Arm und seine Lungen schmerzten noch immer fürchterlich. „Der Doktor sollte bald bei Ihnen sein, erklärte ihm die Schwester, während sie seine Temperatur und seinen Blutdruck überprüfte und beides in einen tragbaren Computer eingab.

    „Brust … schmerzt.", brachte Dirk hervor.

    „Ein Teil Ihrer Lungen ist verbrüht", erklärte sie, während sie weitertippte. Das hatte sich Dirk schon gedacht. Sie redete weiter, doch Dirk ignorierte ihr Geplapper, da die Schmerzen einen Großteil seiner Aufmerksamkeit forderten. Als sie das Zimmer verließ, schloss er seine Augen erneut.

    BEREITS AM nächsten Tag begann er sich besser zu fühlen. Das Atmen fiel ihm leichter, obwohl er noch immer an das Sauerstoffgerät angeschlossen war. Als er aufwachte, entdeckte er eine

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