Beat German

Test: Waldorf Iridium Keyboard

Iridium bietet die komplexe Synth-Engine von Waldorfs Flaggschiff Quantum im kompakteren Format, verzichtet dabei aber auf das analoge Filter. Die fünf Synthesemodelle umfassen Wavetables, virtuell-analoge Wellenformen, Physical Modeling in Form eines Resonators, Multisampling inklusive Granular-Option sowie den Kernel-Mode, der unter anderem 6-Operatoren-FM im Stile des DX7 erlaubt. Der Audioeingang erlaubt neben direktem Sampling auch die Bearbeitung externen Audios in Echtzeit, inklusive Live-Granulareffekten. Neben dem Touchscreen sollen jede Menge Encoder für eine unkomplizierte Bedienung sorgen. Vier CV-Eingänge sowie Gate und Trigger In ermöglichen den Anschluss von Eurorack-Modulen.

Schick und robust

Nicht nur die im Inneren werkelnde Klangerzeugung ist Premium, sondern auch die äußere Verpackung. Das robuste Metallgehäuse ist im edlen schwarz-dunkelgrau gestaltet, mit helleren Seiten. Der Synthesizer braucht mit Abmessungen von 851 x 351 x 110 mm bei einem ordentlichen Gewicht von gut 12 kg aber schon etwas Platz. Für direkten Eingriff in die Klangerzeugung gibt es über 50 Regler, die ebenfalls über eine hervorragende Haptik verfügen.

Polyphoner Aftertouch

Das Fatar-Keyboard gehört zu den besten Synthesizer-Tastaturen, die wir jemals spielen durften. Das Highlight ist dabei natürlich der polyphone Aftertouch, der sich nuanciert steuern lässt. Im Menü kann die Reaktion umfangreich an das

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